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Veritas Pharma Inc. US-Patentamt akzeptiert provisorische US-Patentanmeldung für die Nutzung spezifischer Cannabisstämme zur Optimierung von Opioidanalgetika durch Veritas-Forschungsarm Cannevert

Nachrichtenquelle: IRW Press
28.11.2017, 12:31  |  1253   |   |   

US-Patentamt akzeptiert provisorische US-Patentanmeldung für die Nutzung spezifischer Cannabisstämme zur Optimierung von Opioidanalgetika durch Veritas-Forschungsarm Cannevert

 

28. November 2017, Vancouver, B.C – Veritas Pharma Inc.(CSE:VRT) (OTC:VRTHF) (Frankfurt:2VP) („VRT“ oder das „Unternehmen“) gibt bekannt, dass sein Forschungsarm Cannevert Therapeutics Ltd. („CTL“) am 13. September 2017 beim US Patent and Trademark Office („USPTO“) einen provisorischen Patentantrag für die Nutzung spezifischer Cannabisstämme zur Wirkungsoptimierung von Analgetika auf Opioidbasis eingereicht hat. Vor kurzem hat das USPTO ein Bestätigungsschreiben übermittelt und darin die Registrierungsnummer US 62/558,021 für diesen Antrag vergeben.

 

Opioide sind Substanzen, die aus der Opium-Mohnpflanze gewonnen werden. Sie binden an den körpereigenen Opioidrezeptoren des Menschen und werden Patienten, die unter akuten oder chronischen Schmerzen leiden, legal als Analgetika zur Schmerzbekämpfung verschrieben. Als Beispiel für ein Opioidanalgetikum ist Morphin zu nennen. Diese Medikamente gelten als sicheres Mittel für die Schmerzbekämpfung, sofern sie über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden. Werden sie allerdings zu lange bzw. in zu hoher Dosierung verschrieben und/oder zu oft und missbräuchlich verwendet, haben sie neben der Schmerzlinderung auch eine euphorisierende Wirkung. Daher ist trotz Verschreibungspflicht bei Einnahme über einen längeren Zeitraum die Möglichkeit einer Medikamentenabhängigkeit gegeben und eine Überdosierung kann auch zum Tod führen. Laut Angaben des US Center for Disease Control and Prevention sind mehr als 33.000 Todesfälle im Jahr 2015 auf eine Überdosis an Opioiden zurückzuführen. Heroin und Fentanyl sind im Hinblick auf illegalen Konsum, Verwendung als Genussmittel, Missbrauchspotenzial und Überdosierung mit Todesfolge die am weitesten verbreiteten Opioide. Cannabis enthält Substanzen, die als Cannabinoide bezeichnet werden. Sie binden an die Cannabinoidrezeptoren des menschlichen Körpers und entfalten eine ähnliche Wirkung wie die körpereigenen Opioide in puncto Schmerzlinderung und Verhaltensauffälligkeiten. Sie verursachen jedoch keine Medikamentenabhängigkeit wie Opioide und sind auch nicht mit deren Überdosierungsrisiko behaftet. Werden Cannabinoide und Opioide miteinander kombiniert, scheinen sie sich auf synergistische Weise in ihrer Wirkung gegenseitig zu verstärken. Bei der Verwendung eines Kombinationspräparats können die Opioide daher geringer dosiert werden, wodurch es in der Schmerzbehandlung zu geringeren Nebenwirkungen und damit verbunden zu einem geringeren Suchtverhalten kommt. Laut Angaben von Coherent Market Insights* wurden im Jahr 2015 im Opioidmarkt weltweit Umsätze in Höhe von rund 17 Milliarden US-Dollar erzielt; Prognosen zufolge dürften sich diese im Jahr 2024 auf fast 26 Milliarden US-Dollar erhöhen. Dies zeigt, dass Cannabis im Zuge der Legalisierung das Wachstum des Opioidmarktes beeinflussen dürfte, da es als sichere Alternative zu Opioiden in der Schmerztherapie eingesetzt wird. Außerdem kommt es vermehrt in der Behandlung von Opioidabhängigkeit zum Einsatz. Dem World Drug Report 2016 zufolge litten rund 17 Millionen Menschen an den Folgen von Opioidmissbrauch.

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