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Anlegerverlag Tesla: Zwischen Absturz und Hoffnung

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.12.2017, 13:55  |  2393   |   |   

Wenn die Aktie eines faszinierenden Unternehmens wie Tesla (ISIN: US88160R1014) in der Luft hängt, weil das Unternehmen noch Geld verbrennt, in den kommenden Jahren aber entweder Geld wie Heu scheffeln oder gegen die Wand fahren könnte, ist es kein Wunder, wenn die Volatilität hoch ist. Das Jahr 2017 brachte Rallyes, Kurseinbrüche und bis jetzt eine sehr positive Jahresbilanz. Obgleich das bisherige Jahres- und Rekordhoch von knapp 390 US-Dollar meilenweit entfernt ist, gegenüber den 214 US-Dollar, die per Ende 2016 zu Buche standen, liegt Tesla noch satt im Plus. Noch?

Das ist eben Glaubenssache. Und dass die Aktie derzeit zwischen mittelfristig entscheidenden Unterstützungen und Widerständen seitwärts läuft, zeigt: Man weiß nicht, wie es weitergeht. Die Analysten übrigens ebenso wenig, was sich in der wilden Spanne der Kursziele zeigt: Zwischen 155 und 500 US-Dollar ist da alles dabei. Und die Lager, die die Aktie auf „Kaufen“, „Halten“ und „Verkaufen“ setzen, sind in etwa gleich groß. Kein Wunder, denn Tesla segelt hart am Wind. Maximale Expansion, ein Wettrennen, um so schnell wie möglich den Break Even zu erreichen und so die Kapitalgeber milde zu stimmen. Denn drehen die den Hahn zu, ist das Rennen gelaufen. Klappt es? Geht es schief? Man kann es noch nicht absehen.

Tesla braucht damit Erfolgsmeldungen. Die Präsentation des neuen Elektro-Trucks im November, der ab 2019 produziert werden soll und eines neuen Super-Sportwagens, der ab 2020 kommen soll, konnte die Anleger schon nicht mehr überzeugen. Denn ihnen ist klar: Tesla kann planen, was es will, es muss eine rapide Verringerung der in diesem Jahr erheblich ausgeweiteten Verluste und eine rasante Steigerung der Verkaufszahlen her. Nur das zählt, denn nur das kann sicherstellen, dass aus den ambitionierten Plänen reale Modelle werden. Immerhin, für Deutschland verdoppelten sich die Verkaufszahlen im November gegenüber dem Vorjahr. Entscheidend werden aber die Quartalszahlen für dieses laufende Quartal werden, die allerdings erst Mitte/Ende Februar erwartet werden. Vor allem muss das neue Model 3 laufen, sonst kann die Aktie erheblich in die Knie gehen. Bis dahin gilt …

… die Charttechnik. Siegt die Zuversicht – oder die Skepsis? Sobald eine der beiden Schlüsselzonen überquert wird, dürfte das zumindest kurzfristig einen kräftigen Impuls auslösen. Die da wären: Der Bereich 325/332 US-Dollar auf der Oberseite, die Zone 287/291 US-Dollar auf der Unterseite.

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