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IPO-Studie 2017 von Kirchhoff Consult Deutliche Erholung am Markt für Mittelstandanleihen

Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
11.12.2017, 11:44  |  808   |   |   

IPO-Studie 2017 von Kirchhoff Consult:

Leichte Erholung am Markt für Börsengänge, deutliche Erholung am Markt für Mittelstandsanleihen

  • – Acht Prime-Standard-Börsengänge und 23 Emissionen von Mittelstandsanleihen
  • – Delivery Hero rettet IPO-Bilanz – Erfolgreicher Start des Scale-Segments mit vier Börsengängen
  • – IPOs mit durchschnittlichem Kursgewinn von 13 Prozent
  • – Lichtblick am Markt für neue Mittelstandanleihen
  • – Positiver Ausblick für 2018

Der Markt für Börsengänge in Deutschland hat sich 2017 leicht erholt, der Markt für Mittelstandsanleihen deutlich. Das ist das Ergebnis der jährlich durchgeführten IPO-Studie (IPO=Initial Public Offering) der Hamburger Agentur für Finanz- und Unternehmenskommunikation Kirchhoff Consult. Demnach stieg die Anzahl der Neuemissionen im Prime Standard im Vergleich zum Vorjahr von fünf auf acht (inkl. einer Privatplatzierung), während sich die Anzahl der Emissionen von Mittelstandsanleihen von 16 auf 23 erhöhte und damit den höchsten Stand seit 2014 erreichte.

„Der Markt für Neuemissionen in Deutschland hat sich 2017 erholt, dennoch hätten deutlich mehr Unternehmen die historisch günstigen Rahmenbedingungen für einen Gang aufs Börsenparkett nutzen können“, sagt Klaus Rainer Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender von Kirchhoff Consult. „Dank der anhaltend niedrigen Zinsen, der steigenden Kurse und der optimistischen Stimmung der deutschen Wirtschaft herrschen nahezu optimale Voraussetzungen, um frisches Kapital einzusammeln. Wir gehen von einer deutlichen Belebung des Marktes für Börsengänge in 2018 aus.“

Delivery Hero rettet IPO-Bilanz – Erfolgreicher Start des Scale-Segments

Das Emissionsvolumen der Börsengänge im Prime Standard schrumpfte 2017 trotz der im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Anzahl der Debütanten von 5,1 auf 2,8 Milliarden Euro und damit auf das niedrigste Niveau seit 2012. Grund für den Rückgang um 45 Prozent war insbesondere das Fehlen mehrerer großer bzw. eines besonders großen IPOs wie Innogy im Vorjahr. Die RWE-Tochter hatte 2016 mit 4,6 Milliarden Euro rund 90 Prozent des gesamten Volumens gestellt. In diesem Jahr brachte der größte Börsengang, die Delivery Hero AG, „nur“ 990 Millionen Euro auf die Waage. Mit einem Anteil von 35 Prozent verhinderte das Unternehmen – wie bereits Innogy im Vorjahr – einen noch stärkeren Rückgang des Gesamtvolumens. Somit erwies sich Delivery Hero als Bilanzretter.

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