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Anlegerverlag Aixtron: Werden die Bären noch einmal nachlegen?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
13.12.2017, 10:52  |  2164   |   |   

Großinvestoren wie BlackRock und T. Rowe Price International steigen, wie die Stimmrechtsmitteilungen ausweisen, derzeit weiter beim Anlagenbauer und Chipindustrie-Zulieferer Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) ein. Aber andere steigen aus, wie der Chart zeigt. Zuerst wurde ein Doppeltopp vollendet, dann die August-Aufwärtstrendlinie gebrochen. Die Unterstützung um 11,59 Euro wurde kurzzeitig zurückerobert, aber aktuell notiert die Aktie schon wieder unter dieser Linie. Könnte das schon die Basis für einen zweiten, größeren Abwärtsimpuls sein?

Das kann es, weil die Aixtron-Aktie eine äußerst spekulative Hausse hingelegt hatte. Zwar hat sich die Ertragslage des Unternehmens so weit verbessert, dass die Analysten im kommenden Jahr von einem Gewinn ausgehen, während man Ende 2016 noch dachte, Aixtron sei nach der geplatzten Übernahme durch ein chinesisches Unternehmen nicht überlebensfähig. Aber ob das eine zeitweise Verfünffachung des Aktienkurses rechtfertigen würde, war von vielen bezweifelt worden, zu unsicher sind dafür die Perspektiven in dieser äußerst schwankungsanfälligen, konjunktursensiblen Branche.

 

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Damit ist der Kurs einer solchen sehr volatilen und marktengen Aktie eine Frage der Zuversicht der Anleger. Und die wiederum macht sich, da momentan keine Unternehmensdaten anstehen, an der Charttechnik fest. Ist der Aufwärtstrend stabil, ist es auch der Optimismus. Kippt die Aktie jedoch, werden die Akteure schnell nervös … und gerade bei solch marktengen Aktien lockt das die Leerverkäufer an. Da die Analysten im Durchschnitt ein Kursziel um zehn Euro sehen, könnte alleine das motivieren, hier noch ein wenig Druck nachzulegen. Und das kann dann schnell auch zu einem Überziehen nach unten führen, bei der von uns engmaschig beobachteten Evotec-Aktie hatten wir das zuletzt ja erlebt. Daher:

Ja, hier könnte noch ein zweiter Abwärtsimpuls kommen, sofern die mittelfristige, den Trend seit April begleitende Aufwärtstrendlinie bei zehn Euro auf Schlusskursbasis durchbrochen würde, denn dann würde den Bären ein charttechnisches Kursziel in Form des markanten Zwischenhochs vom Juli und der 200-Tage-Linie bei 8,00 bzw. 7,84 Euro winken.

 

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