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DGAP-News Die Klimaerwärmung eindämmen - und Renditechancen nutzen (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.12.2017, 11:49  |  720   |   |   

Die Klimaerwärmung eindämmen - und Renditechancen nutzen

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DGAP-News: LBBW Asset Management / Schlagwort(e): Fonds/Nachhaltigkeit Die Klimaerwärmung eindämmen - und Renditechancen nutzen

13.12.2017 / 11:49
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Die globale Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen - das ist das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens, mit dem sich vor kurzem auch Experten aus aller Welt bei der UN-Klimakonferenz in Bonn beschäftigt haben. Einen wichtigen Beitrag, um die Erwärmung der Erde einzudämmen, können Investoren leisten. Davon ist Christoph Keidel, Fondsmanager des LBBW Global Warming, überzeugt. "Anleger wirken indirekt an der Bekämpfung des Klimawandels mit - und partizipieren gleichzeitig am Erfolg von Unternehmen in diesem Bereich", sagt Keidel.

Die größten Investmentchancen, die sich mit der Eindämmung der Erderwärmung ergeben, sieht Keidel derzeit in der Elektromobilität. Seiner Einschätzung nach wird der Trend von den jüngsten weltweiten Anstrengungen gestützt, vor allem in China. So führt China, der weltweit bedeutendste Automarkt, eine Quote für Elektrofahrzeuge ein. Das Gesetz sieht vor, dass die Autobauer ab dem Jahr 2019 für 10 Prozent ihrer abgesetzten Fahrzeuge sogenannte Kreditpunkte sammeln müssen. Diese Punkte gibt es aber nur für E-Autos oder Hybridmotoren - und wer sie nicht erreicht, muss mit Strafen rechnen", erklärt Keidel. Dabei bekämen die Hersteller für reine Elektroautos mehr Punkte gut geschrieben als für Hybridmotoren. China sei auf dem besten Weg, die Zahl der Autos mit elektrischem Antrieb, die in diesem Jahr bereits um 40 Prozent auf 700.000 wachsen soll, noch einmal deutlich zu steigern.

Bewegung komme in diese Frage ebenfalls durch die drohenden Fahrverbote für Dieselautos, über die in einigen europäischen Städten nachgedacht wird. "Die neuesten Abgasvorschriften machen den Betrieb von Diesel-PKW aufwändiger. Daher lohnen sich Diesel-PKW im Vergleich zu anderen Technologien wirtschaftlich nicht mehr unbedingt, zumal sie nun höhere Mengen an AdBlue benötigen, einer Harnstofflösung, die den Ausstoß von Stickoxiden reduziert", sagt Keidel.

Verkehr ist für fast ein Viertel des CO2-Ausstoßes verantwortlich "Insgesamt geht fast ein Viertel des weltweiten Ausstoßes des Klimagases Kohlendioxid, CO2, auf den Verkehr zurück - und dabei zum überwiegenden Teil auf den Straßenverkehr. Wenn der Verbrauch von fossilen Brennstoffen zugunsten des Antriebs mit Strom aus erneuerbaren Quellen sinkt, leistet das einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Erderwärmung", betont Keidel. Der Fondsmanager investiert im LBBW Global Warming unter anderem in Unternehmen der Elektromobilität. "Anders als vielleicht zu erwarten wäre, konzentrieren wir uns dabei primär nicht auf die Automobilhersteller selbst, sondern auf Zulieferer, die vom Trend zur Elektromobilität profitieren. Dies sind auch Technologieunternehmen, deren Produkte zum Batterie- und Fahrmanagement von Elektrofahrzeugen gebraucht werden und auch für die Realisierung des selbstfahrenden Autos unabdingbar sind", so Keidel. Halbleiterhersteller haben mit rund einem Achtel die größte Gewichtung im Fonds - gefolgt von Softwareherstellern und Anbietern von Spezialchemikalien.

Generell legt Keidel beim LBBW Global Warming den Fokus auf Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die der globalen Erderwärmung entgegenwirken oder deren ökologische oder wirtschaftliche Folgen abmildern. "Mittelfristig sehen wir deshalb auch Chancen in der Industrie 4.0 und in der Digitalisierung, weil diese beiden Trends dazu führen können, dass der CO2-Ausstoß sinkt. Wenn zum Beispiel ein Produkt nicht auf Halde produziert, sondern nach den Wünschen des Kunden gefertigt wird oder eine Video-Konferenz eine Flugreise ersetzt, spart dies CO2 ein", so Keidel. Wichtig dabei ist, dass die Unternehmen selbst, in die Keidel investiert, einen niedrigen CO2-Ausstoß aufweisen und die UN Global Compact-Charta erfüllen.

LBBW Global Warming erzielt Plus von rund 50 Prozent auf Drei-Jahres-Sicht Welche Investmentchancen mit dem Kampf gegen die Erderwärmung verbunden sind, zeigt die Performance des LBBW Global Warming in den vergangenen Monaten. Seit Jahresbeginn liegt der Fonds etwa 20 Prozent im Plus. Auf Sicht der vergangenen drei Jahre hat der Fonds eine Wertsteigerung von fast 50 Prozent erzielt. Auch wenn historische Wertentwicklungen keine Garantie für die zukünftige Performance sind, verdeutlicht der Wertzuwachs das große Potenzial des Themas Global Warming.

LBBW Global Warming
ISIN: DE000A0KEYM4
WKN: A0KEYM
Verwaltungsvergütung: 1,50 % p. a.
Ausgabeaufschlag: 5,00 %
Aufgelegt am: 15. Januar 2007
Ertragsverwendung: Ausschüttung
Fondswährung: EUR
KVG: LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
Verwahrstelle: Landesbank Baden-Württemberg
Verwaltungsvergütung: 1,50 % p.a.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.LBBW-AM.de

Kontakt

Oliver Männel
Leiter Marketing
LBBW Asset Management
Telefon: (+49) 711 22910 3100
E-Mail: oliver.maennel@lbbw-am.de

Jörg Schüren
Senior Consultant
Edelman.ergo
Telefon: (+49) 221 912887-29
E-Mail: joerg.schueren@edelmanergo.com

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