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Anlegerverlag E.ON: Falsche Richtung – Einstiegschance?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.12.2017, 10:16  |  1308   |   |   

Ein kräftiges Minus hätte am Mittwoch um ein Haar die wichtige Unterstützungszone 9,10/9,17 Euro bei der E.ON-Aktie (ISIN: DE000ENAG999) durchschlagen. Aber „bad news“, die diesen Druck hätten auslösen können, suchte man vergebens … es sei denn, man suchte auch bei der Konkurrenz. Denn es waren schlechte Nachrichten von RWE und da sogar nur von der „Tochter“ innogy, die dort die Kurse purzeln ließen. Wieso betrifft das E.ON? Eigentlich betrifft es E.ON überhaupt nicht, die Aktie fiel nur mit, weil ein Branchenkollege noch stärker fiel. Da ging es um eine Gewinnwarnung bei innogy, in die RWE vor allem den Bereich der erneuerbaren Energien ausgelagert hat. Aber daraus abzuleiten, dass auch die erneuerbaren Energien bei E.ON Probleme haben oder diese bekommen, wäre gewagt.

Nein, E.ON fiel mit, weil nicht wenige große Adressen im Fall deutlich abrutschender Kurse in einer speziellen Branche den gesamten Sektor in „Körben“ verkaufen … Vergleichbares haben wir unlängst bei den Halbleiter-Aktien auch gesehen. Was hieße: E.ON hat sich da gestern als „Geisterfahrer“ betätigt. Falsche Richtung hieße Umkehr, Umkehr hieße Kaufgelegenheit. Oder? Grundsätzlich ist diese Überlegung richtig. Aber:

 

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Man sollte abwarten, bis auch die Charttechnik grünes Licht ausweist. Die war nämlich vorher schon angeschlagen, weil sich E.ON nach der Korrektur Mitte November nicht von der Unterstützungszone 9,70/9,77 Euro nach oben hatte lösen können. Über diese Zone müsste der Kurs nach wie vor, um wieder als bullish einstufbar zu sein. Was hieße:

Auch, wenn der Auslöser dieses gestrigen Kursrutsches nicht stimmig war und sich die Aktie momentan erholt, bleibt das Chartbild angeschlagen und ein Test der derzeit bei 8,40 Euro verlaufenden, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie nicht auszuschließen. Mit diesem „Dip“ wird E.ON jetzt zwar umso interessanter, aber zumindest über 9,80 Euro sollte die Aktie auf Schlusskursbasis trotzdem hinaus, um für Long-Trades ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis zu bieten.

 

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