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Anlegerverlag Ceconomy: Rücksetzer wegen alter Zahlen – Einstiegschance?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
19.12.2017, 10:08  |  548   |   |   

Heute Früh veröffentlichte Ceconomy (ISIN: DE0007257503), der Teil der ehemaligen Metro AG, in dem Media Markt und Saturn unter einem Dach zusammengefasst wurden, die Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2016/2017, das am 30. September endete. Die Gewinne fielen in etwa im Rahmen der Erwartungen aus, je nachdem, welche Messgröße man betrachten wollte. Aber das ist die Vergangenheit, das neue Geschäftsjahr läuft längst. Und auf das da entscheidende Weihnachtsgeschäft kommt es an, da werden die Grundsteine für ein gutes oder eben eher maues Jahr gelegt. So betrachtet ist die Reaktion auf diese Ergebnisse nur ein Blick zurück – und damit tendenziell kurzlebig. Aber wie läuft es denn aktuell für die beiden Unterhaltungselektronik-Märkte?

Da kam nicht gerade allzu viel Erhellendes. Ceconomy erwartet „leichtes“ Umsatzwachstum und einen Gewinnanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das sagt alles und nichts. So gesehen: Ist der schwächere Start der Aktie in den heutigen Handel eine Einstiegschance? Anhand dieser eher dünnen Indikationen in Bezug auf die aktuelle Entwicklung ist das eine Glaubensfrage. Geht man davon aus, dass Media Markt und Saturn in dieser neuen „Alleinflug“-Konstellation mehr voranbringen als zuvor unter dem Dach der Metro – oder nicht? Zur Stunde überwiegt die Skepsis. Nicht wegen der Zahlen zum abgeschlossenen Geschäftsjahr. Es scheint, als wäre den Investoren zu wenig Optimismus im Ausblick enthalten. Und in der Tat:

Nachdem Ceconomy seit Ende August einen massiven Kursanstieg vollzogen hat, wirkte das gestern erzielte Hoch von 12,20 Euro, höchster Stand seit Anfang 2014, angesichts dieser verhaltenen Prognose ambitioniert. Die Marktteilnehmer gehen in Deckung … und das würde nur dann zu einer Einstiegschance, wenn die am Morgen bereits getestete August-Aufwärtstrendlinie bei 11,22 Euro halten und mit Schlusskursen über der Widerstandslinie von11,56 Euro als verteidigt gelten könnte. Gelingt das nicht, wäre Vorsicht angesagt … denn bricht diese Aufwärtstrendlinie, könnte die Aktie schnell im Bereich um 10,50 Euro landen.

 

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