Gold – Warum die Preismanipulation im Verborgenen bleibt

Gastautor: Daniel Saurenz
20.12.2017, 09:00  |  8674   |   |   

goldbarren12Der Goldpreis wird durch Kriege beeinflusst. Ein Investment in Gold ist sicher. Inflationsdaten beeinflussen den Goldpreis. Um das Edelmetall ranken sich viele Mythen. Doch wir wollen in diesem Beitrag, zum Mythos vom freien Edelmetallmarkt, der Frage der Preismanipulation von Goldpreisen nachgehen. Anleger welche noch das richtige Handwerkszeug suchen, schauen in unsere Produktauswahl, dort gibt es für Bullen den Turbo-Bull CC0GW8 und für Bären den Turbo-Bear PR9JMK. Bei einem Hebel von knapp 4,5 und 6,5 bleibt noch ausreichend Puffer zum Basispreis.

Wir schauen uns dazu den Beitrag von Sönke Mißfeld an. Der Ophrium-Experte gibt Einblicke in die Geschichte des Goldpreises und eröffnet Ihnen mal eine ganz andere Sichtweise auf das Thema Gold. Viel Spaß beim Lesen:

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich langjährige offizielle Erzählweisen ändern können, sobald unbestreitbare Widersprüche zu Tage treten. Noch vor wenigen Jahren belächelte der Mainstream die Vorwürfe unzähliger Analysten zu den Manipulationen der Gold- und Silberkurse und tat jegliche Hinweise in diese Richtung als unhaltbare Verschwörungstheorien ab. Dank der erfolgreichen Prozesse gegen die beteiligten Bullionbanken in den vergangen Jahren ließen sich die (für objektive Marktbeobachter schon lange unübersehbaren) Eingriffe nun nicht mehr leugnen.

Insbesondere, wenn Sie noch auf der Suche nach einem günstigen Broker sind, empfehlen wir Ihnen sich die Preisgestaltung bei DEGIRO anzuschauen.

Leider wurde diese kurze öffentliche Aufmerksamkeit auf diesem gewichtigen Thema nicht genutzt, um das gesamte Ausmaß aufzudecken und strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen einzufordern. Stattdessen konnten die finalen Urteile – wie so oft – durch vorzeitige Vergleichszahlungen vermieden werden und die offizielle Narrative änderte sich lediglich darauf, dass einige Händler ihre privilegierten Zugänge zum Markt zur persönlichen Bereicherung missbraucht hätten.

Börse_DAX_SymbolDie systematische „Preisdrückung“ bei den Edelmetallen hingegen bleibt weiter im Verborgenen. Dabei haben Marktbeobachter wie Steve St. Angelo oder Theodore Buttler sowie die eigens zu diesem Zweck gegründete GATA (Gold Anti-Trust-Action committee) hier schon seit Jahren erdrückende Beweise zusammengetragen und vorgelegt, mit deren Hilfe sogar ein Jurastudent im ersten Semester einen fairen Prozess gewinnen müsste. Aber es hat natürlich einen guten Grund, dass all diese Fakten nahezu wirkungslos verpuffen: Die Staaten und Zentralbanken zählen selbst zu den Urhebern und größten Nutznießern dieser Marktbeeinflussungen und haben damit keinerlei Interesse an einer Aufklärung! Die Tatsache, dass Presse und Rechtsstaat hierzu aktiv schweigen kann nur als weiterer Beleg für die verborgene Einflussnahme der beiden mächtigsten Institutionen verstanden werden.

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