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Über 285.000 unbestätigte Bitcoin-Transaktionen Krypto Black Friday: 96 der 100 größten Kryptowährungen tief im Minus

22.12.2017, 10:48  |  48596   |  13   |   

Insgesamt 96 der 100 größten Kryptowährungen stehen am Freitagnachmittag tief im Minus (22.12.2017, 14:45 Uhr, coinmarketcap.com). Der Bitcoin steht 22 Prozent im Minus. Es gibt momentan über 285.000 unbestätigte Bitcoin-Transaktionen (22.12.2017, 14:30 Uhr). Droht dem Markt für Kryptowährungen ein Black Friday?

Von den 100 Kryptowährungen mit der größten Marktkapitalisierung sind 96 am Freitag tief ins Minus gerutscht (22.12.2017, 14:30 Uhr, coinmarketcap.com). Nur Electroneum, SuperNET, Agoras Tokens und Kin stehen im Plus. Die zehn größten Kryptowährungen sind allesamt tief im Minus:

Quelle: coinmarketcap.com (Stand: 14:41 Uhr, 22.12.2017)

Gestern betrug die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen noch insgesamt fast 640 Milliarden US-Dollar (Stand 21.12.2017, 13:00 Uhr, coinmarketcap.com), momentan beträgt sie lediglich noch rund 426 Milliarden US-Dollar (22.12.2017, 15:52 Uhr, coinmarketcap.com). Innerhalb von 24 Stunden schrumpfte der Markt für Kryptowährungen also um mehr als 210 Milliarden US-Dollar.

Der Bitcoin, die Leitwährung unter den Kryptowährungen, fiel zeitweise unter die Marke von 12.000 US-Dollar. Am vergangenen Wochenende hatte die Digitalwährung noch fast 20.000 US-Dollar gekostet.

BTC zu USD

Über die Gründe des jüngsten Kursrutsches gibt es bisher nur Spekulationen. Nach dem Zinsentscheid der Bank of Japan nutzte der Notenbankchef gestern die Öffentlichkeit, um vor dem Spekulationsobjekt Bitcoin zu warnen. Ein weiterer Grund könnte sein, dass es momentan über 285.000 unbestätigte Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk gibt (22.12.2017, 14:30 Uhr, blockchain.info). Es zeigt sich jetzt, dass die Transaktionszeit von Bitcoin mit 7 Transaktionen pro Sekunde womöglich zu langsam ist. Das Visa-Netzwerk kann beispielsweise 1.500 Transaktionen pro Sekunde ausführen. 

Stand: 10:57 Uhr, 22.12.2017.

Die US-Großbank Goldman Sachs richtet momentan eine spezielle Abteilung für den direkten Handel mit Kryptowährungen ein, so Bloomberg. Ob der jüngste Kursrutsch damit in Zusammenhang steht ist unklar.

Quellen:
Handelsblatt: „Kurs unter 13.000 Dollar – Goldman plant Krypto-Abteilung“
blockchain.info
Bloomberg: "Bitcoin Tumbles Below $13,000 as Investors Face ‘Reality Check’"
coinmarketcap.com

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Kommentare

tja @edelweiss007 dieser Teil der "Idee" ist mir schon klar, entkräftet aber keines meiner Gegenargumente (den exorbitanten Enerieverbrauch hatte ich noch vergessen), würde aber nur funktionieren, wenn es nicht tausende von Kryptowährungen gäbe. Soll ich die als Handelspartner etwa alle akzeptieren (incl. Wallets, Umrechnung von einer Krypto in andere und letztlich wieder in Fiat), und stundenlang warten bis die Transaktion endlich abgeschlossen? Und abends vielleicht nur noch die Hälte an Gegenwert haben (Volatilität)?
Wenn überhaupt, könnte ich mir als Grundlage dieser Weltwährung EINEN (seit Jahrtausenden weltweit akzeptierten) Basiswert wie zb Gold vorstellen (gibt es sogar:https://glintpay.com/ ) , aber keinen Code, von dem tägl. ein neuer aus dem Boden gestampft wird
Also erklären kann ich es auch nicht mit 3 Worten. Aber mal ein Beispiel. Wen ärgert es denn nicht, wenn man im Urlaub Landeswährung kaufen muss und erhebliche Abschläge für Gebühren und schlechten Kurs bekommt. Für 100 Euro gibt immer einen Abschlag x. Wie wäre es denn, wenn es ein System gibt, über dieses man legal und sicher mit Jemanden tauschen kann, der meine Landeswährung braucht. Das System soll dafür auch eine Gebühr von nicht mehr als als 1% bekommen. Das sind bei 100 Euro 1Euro. Ich bekomme also nicht den Ankaufkurs sondern de Gegenwert in Landeswährung für 99 Euro.

Jetzt zur aktuellen Situation. Am Schalter der ksk-Köln.de wechsel ich 100 Euro in 138 Rand. Jemand aus Südafrika kauft dort für 138 Rand 81,20. Ein Verlust von fast 20%. Am Geldautomaten ist der Verlust sicher weniger.

So und das könnte die Kryptowährung.
Dass im US-Bundesstaat Louisiana ein Blowjob verboten ist aber der Sex mit Toten hingegen erlaubt, ist an Skurrilität wohl kaum zu übertreffen.
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