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Hartz IV 600.000 Flüchtlinge in Hartz IV - 200.000 haben Arbeit

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
25.12.2017, 01:00  |  3826   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Mitte 2017 waren fast 600.000 Flüchtlinge als erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung Hartz IV. Das war gegenüber dem Jahr 2016 ein Anstieg von über 250.000 Menschen, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Weniger als 200.000 Flüchtlinge seien zur Jahresmitte einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen. "Diese Zahlen zeigen, dass wir noch gewaltige Anstrengungen unternehmen müssen, bis die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge gelungen ist", sagte Landsberg.

Der Hauptgeschäftsführer nahm zugleich die Wirtschaft in die Pflicht. Vor allem von den großen Unternehmen erwarte er "erheblich mehr Anstrengungen und Engagement im Bereich der Arbeitsmarkintegration". So könnten sich etwa lokale Bündnisse für Arbeit bilden, in denen Kommunen, Handelskammern, Unternehmen, regionale Wirtschaft und Ausbildungseinrichtungen zusammengeschlossen seien. "Die Arbeitsmarktintegration kann durch individuelle Förderung vor Ort gelingen", sagte Landsberg. "Wir dürfen diese Chance nicht verspielen – im Interesse der Kommunen und der zu uns geflüchteten Menschen." Zudem empfahl er Länder wie Dänemark als Vorbild. "Dort werden die Flüchtlinge so schnell wie möglich an den Arbeitsmarkt herangeführt, der Spracherwerb erfolgt parallel", sagte Landsberg. "Deutschland muss sich von den starren Mustern verabschieden und auf neue Herausforderungen mit neuen Konzepten reagieren." Spracherwerb funktioniere am besten über Arbeit.


5 Kommentare

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Kommentare

Leute, das ist wieder eine manipulierende Fakenews!!!

Mitte 2017 waren fast 600.000 Flüchtlinge als erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung Hartz IV.

Das ist nur ein Teil der Flüchtlinge in Hartz4! Kinder, kranke und alte Angehörige dieser obiger Flüchtlinge fallen zusätzlich noch darunter, sind aber nicht erwebsfähig! Meine Schätzung ist, dass mind. das doppelte bis dreifache an Flüchtlingen im Hartz4-Sektor arbeitet! (Bei einer Familie mit Kleinkindern ist nur der Ehemann erwerbsfähig! Mutter ist in Erziehungszeit und Kinder beziehen dann ebenfalls Hartz4 )

Bei uns im Landratsamt ist die Kasse direkt neben der Zulassungstelle, was durchaus sinnvoll ist. Nun wird gerade ein neues Gebäude erstellt: "Ausländerstelle" mit eigener Auszahlungstelle, weil die wartenden KFZ-Kunden natürlich die Auszahlungen durch das Ausländeramt mitbekamen! Und wenn ein Angestellter eines Autohändlers mitbekommt, dass diese Zugereisten mehr im Monat erhalten, als er/sie mit ehrlicher Arbeit, dann ist die Kacke natürlich am dampfen! Das hat mir ein Händler so direkt ins Gesicht gesagt!

Das war hier die letzten beiden Jahre geschehen ist, spottet jeglicher Beschreibung und die Keile, die diese letzte Regierung (auch mit Unterstützung der Grünen und Linken!) ins Volk getrieben haben, werden sich nicht mehr entfernen lassen! Der Krieg ist da, das Blut wird fließen!
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass 200.000 Flüchtlinge einem Job nachgehen von dem sie selbst leben können. Wörtlich steht dort “Weniger als 200.000 Flüchtlinge seien zur Jahresmitte einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen.” “Wenigr als” heißt, es könnten also auch Null sein und sozialversicherungspflichtig sind bereits auch 400-Euro Jobs. Das restliche Einkommen wird dann ebenfalls durch die Sozialversicherung gedeckt.
@Alexander
Die AG haben die Völkerwanderung in die deutschen Sozialsysteme, ebenso unterstützt wie alle großen Städte. Somit wären auch sie in der Pflicht.
Masseneinstellungen von ungebildeten Fanatikern würden jedoch die Bilanzen der Unternehmen übelst verhageln.
Somit überläßt man das Problem weiterhin dem naiven deutschen Arbeitervolk, welche ja bei der letzten BT-Wahl immerhin zu 87% für ein weiter so gestimmt haben.
Insofern eine nachvollziehbare Einstellung.
Gesamt sind über 2 MIO Ausländer H4 Empfänger und die dummen Deutschen dürfen sie mit ihren Steuern und Sozialabgaben durchfüttern! Aber da immer noch die Parteien gewählt werden, die das verursacht haben, ist das wohl so gewollt.
Also das ist ja sehr witzig Herr Gerd Landsberg, nur damit man es auch ganz genau versteht die Politik öffnet die Grenzen und verlangt dann von einer anderen Abteilung ( Arbeitgeber ) die Lösung ?

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