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Pressemeldung: J.P. Morgan AM: Aktiver Mehrertrag wird immer wichtiger
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Pressemeldung J.P. Morgan AM: Aktiver Mehrertrag wird immer wichtiger

Nachrichtenquelle: Asset Standard
04.01.2018, 00:00  |  815   |   |   

„Long Term Capital Market Assumptions“ 2018: Trotz abermals rückläufiger Ertragschancen wird ein Ende des Abwärtstrends erwartet.

Laut der aktuellen „Long Term Capital Market Assumptions“ (LTCMA) von J.P. Morgan Asset Management stehen die langfristigen makroökonomischen Annahmen im Spannungsfeld von Demografie und technischer Entwicklung. Während der Einfluss einer alternden Bevölkerung zu einer kontinuierlichen Senkung der langfristigen Wachstumsprognosen führt, könnten technologische Innovationen einen längst überfälligen Produktivitätsschub auslösen.

• „Long Term Capital Market Assumptions“ 2018: Trotz abermals rückläufiger Ertragschancen Ende des Abwärtstrends erwartet 

• Mit diversifizierten Portfolios zyklische Volatilität und langfristige Herausforderungen meistern

• Umfangreiche Marktanalyse über 50 Anlageklassen, Investmentstrategien und 10 Währungen hinweg gibt Antworten auf strukturell sinkende Ertragserwartungen

Frankfurt, 03. Januar 2018 – Die Experten von J.P. Morgan Asset Management beurteilen das aktuell vorherrschende spätzyklische Umfeld als wenig förderlich für langfristige Anlageerträge: Es sei bereits ein Großteil der aktuellen Zykluserträge verbucht worden und angesichts der relativ weit fortgeschrittenen globalen Expansion bleibe wenig Spielraum für einen zyklischen Aufschwung der durchschnittlichen Erträge. Jedoch bestehe Anlass für vorsichtigen Optimismus, wenn man über diese zyklischen Einschränkungen hinausblicke: Der langfristige Kapitalmarktausblick „Long Term Capital Market Assumptions“ (kurz: LTCMA) von J.P. Morgan Asset Management zeigt auf, dass die anhaltende Serie der negativen Wachstumsrevisionen bald ein Ende haben könnte, und sich sogar ein gewisses Aufwärtspotenzial abzeichnet.

JPMorgan: Grafik 1 -Demografie und Technologie


Dieser langfristige Ausblick über ein bis zwei Konjunkturzyklen hinweg erscheint bereits im 22. Jahr. Ziel der langfristigen Ertrags-, Volatilitäts- und Währungsprognosen ist, eine Grundlage für die strategische Anlageentscheidung zu bieten und den Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. In der aktuellen Ausgabe stehen die langfristigen makroökonomischen Annahmen im Spannungsfeld zweier langfristig wirkender Kräfte: Einerseits ist dies die Demografie in Form der in vielen Teilen der Welt alternden Bevölkerung. Andererseits wirken neue Technologien auf die lange Zeit abnehmende Produktivität. „Genau diese säkularen Kräfte definieren für gewöhnlich langfristiges Wachstumspotenzial“, betont Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management.

JPMorgan: Grafik 2 -Einfluss alternder Weltbevölkerung

Technologische Innovationen können überfälligen Produktivitätsschub auslösen

„Während der langfristige Einfluss einer alternden Bevölkerung auf die Wirtschaft gut dokumentiert wurde und zu einer kontinuierlichen Senkung der Wachstumsprognosen geführt hat, muss der mögliche Aufschwung durch neue Technologien und der damit verbundene Produktivitätsschub erst noch seinen Weg in die Basisszenarien der wirtschaftlichen Prognosen finden. Die technologische Innovation scheint sich als positiver Wendepunkt zu erweisen, da sie einen vielversprechenden Blick auf das freigibt, was einen längst überfälligen Produktivitätsschub auslösen könnte“, erläutert Bergweiler. Diese Entwicklung lässt mehr Raum für vorsichtigen Optimismus in Bezug auf die langfristigen Wachstumstrends als die rückläufigen Ertragsschätzungen für dieses Jahr grundsätzlich vermuten lassen.

 JPMorgan: Grafik 3 -Technologische Innovation als Wendepunkt

 

 

 

 

 

 

 

 

  

LTCMA 2018: Ertragsschätzungen für viele Anlageklassen erneut rückläufig

Die annualisierten Wachstumsprognosen der Bruttoinlandsprodukte für die nächsten 10 bis 15 Jahre sollten unverändert wie im Vorjahr bleiben: So wird erwartet, dass das Wachstum in den Industrieländern 1,5 Prozent und in den Schwellenländern 4,0 Prozent pro Jahr beträgt.

Die Ertragserwartungen für ein auf Euro lautendes Portfolio, das zu 60 Prozent in Aktien und zu 40 Prozent in Anleihen investiert, sind im Vergleich zu den Schätzungen des Vorjahres dagegen noch einmal gesunken. Während im letzten Jahr noch 5,5 Prozent realistisch erschienen, wurden diese Erwartungen aktuell auf 4 Prozent zurückgestuft, wobei sich die Anleiheerträge leicht verbessern, aber die Bewertungen auf die Aktienerträge drücken. „Diese Entwicklung steht im Einklang mit dem vorherrschenden spätzyklischen Umfeld. Die Zinsen steigen allmählich, doch von einer raschen Normalisierung kann keinesfalls die Rede sein“, unterstreicht Bergweiler.

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