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GOLD Das sieht gut aus!

08.01.2018, 11:28  |  2462   |   |   

Das ist ein sehr gelungener Jahresauftakt für Gold. Alle Jahre wieder möchte man meinen gelingt es Gold, gut in ein neues Jahr zu starten. Schwung bekam und bekommt die Goldpreiserholung in erster Linie vom Devisenmarkt, denn hier schwächelt der Greenback gehörig und das stützt wiederum den Goldpreis (und natürlich auch die anderen Edelmetalle) in diesen Tagen. 

Bevor wir zum Thema Gold zurückkehren noch einmal der Verweis auf unseren Kommentar zum HUI vom 06.12.. Darin hieß es u.a.: „[…]Nun ist es mit Vergleichen immer so eine Sache, aber so ganz unbedeutend ist ein Blick in die Vergangenheit nicht. Man braucht auch nicht allzu weit in der Vergangenheit zurückgehen. Im Dezember 2016 hatten wir eine ähnliche Situation. Der HUI löste eine Seitwärtsphase (orange) auf. Es kam zu einer Marktbereinigung (sell-off). Damit wurde wiederum die Basis für die kräftige Erholung gelegt, die den HUI immerhin bis in den Februar dieses Jahres begleitete und dem Arca Gold Bugs Index unterm Strich einen Anstieg von fast 40 Prozent bescherte. Auch die Situation im Dezember 2015 / Januar 2016 weist Parallelen zur aktuellen Lage auf und welches Kursfeuerwerk dann losbrach, dürfte noch jedem in Erinnerung sein. Die Frage ist also: Macht es der HUI noch einmal? […]“.

Für eine abschließende Antwort auf die Frage ist es natürlich noch zu früh. Dieser Antwort widmen wir uns in einer der nächsten Ausgaben. Aber die letzten Handelswochen haben gezeigt, dass es ganz und gar nicht abwegig von uns war, die Parallelen zu den Vorjahren zu ziehen. Man darf gespannt sein, wie sich der Goldsektor in den nächsten Wochen noch entwickeln wird.

Zu den aktuellen Katalysatoren für den Goldpreis zählt neben der US-Dollar-Schwäche auch die Sorge um die Entwicklungen im Iran. Geopolitische Risiken befeuern immer mal wieder die Goldpreisentwicklung; und gerade wenn es um den Nahen und Mittleren Osten geht, ist die Sorge aufgrund der Fragilität der Region besonders groß. Eine weitere Zuspitzung der Lage könnte dem Goldpreis durchaus noch einmal neuen Auftrieb geben. 

Keinen nennenswerten Auftrieb, aber immerhin auch keinen Rücksetzer provozierten die aktuellen US-Konjunkturdaten. Insbesondere der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember und der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe standen hierbei im Fokus. Der Arbeitsmarktbericht verbreitete im Goldsektor keinen „Schrecken“. Statt des mehrheitlich erwarteten Jobwachstums von 190.000 Stellen waren es im Dezember nur 148.000 neue Stellen (ex Landwirtschaft). Die Entwicklung der Stundenlöhne verlief hingegen entsprechend der Erwartungen. Dass auch der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe unterhalb der Prognosen veröffentlicht wurde, beflügelte den Goldpreis eher… 

Rückenwind kommt nun auch von der Charttechnik. Nach einigen vergeblichen Versuchen sind endlich die 1.300 US-Dollar durchbrochen und das neue Kaufsignal beginnt sich zu entfalten. Die aktuelle Konstellation offeriert unserer Meinung nach die Fortsetzung der Bewegung auf zunächst 1.350 US-Dollar. Spannende Wochen stehen dem Goldsektor ins Haus. Im Idealfall werden die 1.300 US-Dollar nun nicht mehr unterschritten.


 


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