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Nachtschichten erhöhen bei Frauen das Krebsrisiko

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
09.01.2018, 06:10  |  377   |   |   

Chengdu (pte002/09.01.2018/06:10) - Langfristige Nachtschichten erhöhen das Krebsrisiko bei Frauen um 19 Prozent, wie aus einer Meta-Analyse von Forschern der Sichuan University http://www.scu.edu.cn/en hervorgeht. Das Risiko erhöht sich bei Hautkrebs um 41 Prozent, bei Brustkrebs um 32 Prozent und bei Magen- und Darmkrebs um 18 Prozent. Die Ergebnisse wurden in "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention" veröffentlicht.

Indikator Sexualhormone

Nach der Berücksichtigung der geografischen Herkunft der Teilnehmerinnen zeigte sich, dass das Brustkrebsrisiko nur bei Frauen in Nordamerika und Europa erhöht war. Verantwortlich dafür könnten laut Forschungsleiter Xuelei Ma höhere Werte der Sexualhormone sein, die in Zusammenhang mit Krebserkrankungen wie Brustkrebs gebraucht werden.

Krankenschwestern, die in der Nacht arbeiteten, verfügen bei Brustkrebs um ein um 58 Prozent erhöhtes Risiko, bei Magen-Darmkrebs um 35 Prozent und bei Lungenkrebs um 28 Prozent. Bei allen analysierten Berufen verfügten sie bei Nachtschichten über das höchste Brustkrebsrisiko. Verantwortlich dafür könnte laut Ma sein, dass sie aufgrund ihres Berufes eher zu Untersuchungen gingen. Möglich wäre auch, dass sie aufgrund der hohen beruflichen Anforderungen über ein erhöhtes Krebsrisiko verfügen. Das Krebsrisiko erhöhte sich insgesamt um 3,3 Prozent pro fünf Jahren Nachtschicht.

Elf Krebsarten untersucht

Die meisten früheren Meta-Analysen hatten sich aufgrund der weltweiten Häufigkeit von Brustkrebs auf die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Schichtarbeiterinnen und dem Brustkrebsrisiko konzentriert. Die Ergebnisse waren jedoch nicht einheitlich. Das Team analysierte daher, ob Nachtschichten bei Frauen das Krebsrisiko bei elf Krebsarten erhöhen.

Bei Krankenschwestern wurde zusätzlich das Risiko bei sechs Krebsarten untersucht. Die Forscher führten eine Meta-Analyse der Daten von 61 Artikeln durch. Enthalten waren 114.628 Krebserkrankungen und 3.909.152 Teilnehmerinnen aus Nordamerika, Europa, Australien und Asien. Dabei handelte es sich um Kohortenstudien, 24 Fall-Kontroll-Studien und elf eingebettete Fall-Kontroll-Studien.

(Ende)

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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20180109002 ]



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