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Rohstoffe Schwacher Dollar stützt Industriemetalle

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Nachrichtenquelle: Shareribs
10.01.2018, 19:22  |  618   |   
London 10.01.18 - Die Industriemetalle bewegen sich am Mittwoch an der LME überwiegend nach oben. Nickel erreichte dabei das höchste Niveau seit mehr als zwei Jahren. Auch für Aluminium ging es wieder nach oben.

Der US-Dollar bewegt sich heute nach unten. Auslöser der Korrektur war ein Bericht laut dem China den Kauf von US-Anleihen reduzieren oder einstellen könnte.  Laut Bloomberg News hätten chinesische Offizielle bei der Überprüfung der chinesischen Währungsreserven einen solchen Schritt empfohlen. Analysten teilten mit, dass dies von hoher Bedeutung sei, da China der größte Gläubiger der USA sei. Der Dollarindex verliert heute 0,2 Prozent auf 92,302 USD. Im Tief ging es bis unter 92,00 USD.

Die Industriemetalle reagierten positiv, da ein schwächerer Dollar den Kauf von Rohstoffen, die in US-Dollar denominiert werden, potentiell verbilligt.

Darüber hinaus hat die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum leicht angehoben. Die Bank geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,1 Prozent wächst, 0,2 Prozentpunkte mehr, als im Sommer 2017 erwartet wurden. Unterstützt werde das Wachstum von höheren Investitionen und einer starken Industrie. Dabei sorgen die lockere Geldpolitik und ein höheres Vertrauen für das richtige Umfeld.

Risiken sieht die Weltbank dennoch weiterhin auf der negativen Seite. So könnte eine abrupte Straffung der Geldpolitik oder eine höhere Volatilität an de Märkten die Konjunktur bremsen. Vor allem Schwellenländer und Volkswirtschaften mit einem hohen Bedarf an externer Finanzierung würden dann getroffen.

Nickel kletterte heute auf das höchste Niveau seit 2015. Sollten sich die Preise auf über 13.000 USD bewegen und dieses Niveau halten können, wäre ein weiterer Anstieg denkbar, wie Robin Bhar von der Societe Generale laut Reuters mitteilte.

Während das übergeordnete Konjunkturbild positiv ist, kamen aus China heute schwache Inflationszahlen. Diese deuten darauf hin, dass Industrie im Dezember vom Kampf gegen die Luftverschmutzung im Land beeinträchtigt wurde. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember um 1,8 Prozent gegenüber Dezember 2016, nach 1,7 Prozent im Vormonat. Die Produzentenpreise legten um 4,9 Prozent, nach 5,8 Prozent im November 2017.

Die Tonne Aluminium verbesserte sich um 1,3 Prozent auf 2.181 USD, für Kupfer ging es um 0,5 Prozent auf 7.136 USD nach oben. Blei verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 2.554 USD, Nickel zog um 1,7 Prozent auf 12.879 USD an und Zink stieg um 0,4 Prozent auf 3.349 USD.



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