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Der Anstieg der Immobilienwerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz

11.01.2018, 10:58  |  237   |   |   
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Um sich über Immobilienwertsteigerungen differenziert Gedanken machen zu können, ist es wichtig, unterschiedliche Immobilien-Typen und ortsspezifische Preisanstiege zu unterscheiden. Ein Altbau ist z.B. in einer der Top-Ranking-Städte wie München, Wien oder Zürich anders zu betrachten als ein Neubau.

 

Aber es gibt auch Messwerte, die Ihnen heute Aufschluss darüber geben, wie die Prognose für spezielle Regionen im Allgemeinen aussieht. Im Folgenden beschäftigen wir uns näher mit Zahlen des DACH Immobilienmarktes. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Schlüsse Sie daraus für die Zukunft Ihrer Renditen ziehen können

 

 

Preisentwicklung für Immobilien in Deutschland

Zwischen 2003 und 2018 ist laut aktuellen Zahlen der Statista für Eigentumswohnungen in Deutschland eine deutliche Immobilienwertsteigerung zu verzeichnen. Geht man von einem Ausgangswert von 100 im Jahr 2003 aus, so stieg dieser bis zum Jahr 2009 auf 105.8 Punkte. Im Jahr 2016 erreichte er schließlich sogar 137.3 Punkte. Eigentumswohnungen erlebten also hierzulande einen deutlichen Preisanstieg.

Ähnlich positiv sind auch die Werte für den Häuserindex, der vom Statistischen Bundesamt erhoben wird. Er betrachtet die Entwicklung der Kaufpreise für neu gebaute und bestehende Wohnimmobilien (Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungen) einschließlich Grundstücks.

Als Basis dient hierbei mit einem Ausgangswert von 100 das Jahr 2015. Insgesamt lässt sich ein Immobilienwertanstieg auf 106 Punkte im Jahr 2016 verzeichnen. Interessant in der Entwicklung zwischen 2000 und 2007 ist für einen Investor der leichte Rückgang von 84.4 (im Jahr 2000) auf 81.2 (im Jahr 2007). Dieser geringe Einbruch lässt sich durch die Finanzkrise erklären.

 

Quelle: Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpr ...

 

Die Prognose für den Immobilienmarkt in Deutschland

Die Zahlen des Immobilienmarktes sprechen für sich und deuten darauf hin, dass Investoren voller Zuversicht in die Zukunft blicken können. Bleibt das Zinsniveau weiterhin niedrig, geht es der Wirtschaft gut und ereignen sich keine ernsthaften politischen Krisen, so ist mit einer weiteren Immobilienwertsteigerung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu rechnen. Diese Prognose verdankt der Markt nicht zuletzt den zahlreichen ambitionierten Investoren, welche die positive Stimmung erst erneuert und dann stetig angefacht haben.

Wie bereits anfangs erwähnt, sollte bei diesen euphorischen Überlegungen aber nie außer Acht gelassen werden, in welche Region man investiert. Gute Daten liefert hierzu der Postbank Wohnatlas, der 402 deutsche Städte und Landkreise verzeichnet. Nicht überall stehen die Zahlen so gut wie in Heilbronn, die als “Gewinnerstadt” mit einem Wertzuwachs von 3.96% pro Jahr rechnen kann.

Aber auch die Gesamtprognose für Deutschland bis 2030 ist hier positiv: insgesamt wird für 22 der 402 Landkreise und Städte eine Immobilienwertsteigerung von mehr als 50 000 Euro für eine 100-Quadratmeter-Wohnung innerhalb von 14 Jahren vorhergesagt. Diese Berechnung beruht auf der Wertzuwachs-Prognose des Hamburgischen Weltwirtschaft-Instituts. Es lohnt sich also, die Zahlen zu vergleichen und womöglich in einen der Top-Landkreise zu investieren.

 

 

Preisentwicklung für Immobilien in der Schweiz

Die Preise für Eigentumswohnungen und -häuser haben sich seit 1985 in der Schweiz mehr als verdoppelt. Auch hier gibt es regionale Unterschiede, es lässt sich aber sagen, dass eine Immobilienwertsteigerung in allen Bereichen stattfindet. Als Beispiel betrachten wir einmal näher Zürich und Luzern: im Postleitzahlenbereich 8000 sind zwischen 2007 und 2017 die Preise  für Wohnungen um 84% und für Häuser um 47% gestiegen. Im Luzerner Bereich mit der Postleitzahl 6000 konnte man einen Anstieg von 82% bei Wohnungen und ganzen 60% bei Häusern beobachten.

 

Die Prognose für den Immobilienmarkt in der Schweiz

Im Gegensatz zum deutschen Markt gab es nach einem jahrelangen Preisanstieg in der Schweiz 2015 eine Stagnation der Preise.2016 sanken diese sogar erstmalig nach einer stetigen Aufwärtsbewegung. Doch diese Beobachtung sollte keineswegs zu dem Trugschluss führen, dass es sich hierbei um eine Trendumkehr handelt. Vielmehr war bereits im letzten Jahr wieder ein deutlicher Anstieg sowohl bei den Eigentumshäusern als auch den -wohnungen zu verzeichnen. Zu erklären ist die vorübergehende Zurückhaltung des Marktes damit, dass die dauerhafte Dynamik in dieser Form nicht mehr fortsetzbar war. Ein leichter Einbruch der Nachfrage war also logisch, wird sich aber in den kommenden Jahren kaum fortsetzen.

 

Preisentwicklung für Immobilien in Österreich

Zwischen 2010 und 2016 sind laut Daten der Statistik Austria die Immobilienpreise in unserem europäischen Nachbarland um durchschnittlich 41.3% gestiegen. Besonders deutlich lässt sich das auch am Wohnimmobilienpreisindex Österreich ablesen: dieser Dummy-Index wird von der Technischen Universität Wien auf Basis von Daten der Internetplattform Ametanet des österreichischen Immobiliensoftwareunternehmens EDI-ORG berechnet. So lassen sich Veränderungen bei der Preisentwicklung in Bilder fassen.

 

Quelle: ONB, https://www.oenb.at/isaweb/report.do?lang=DE&report=6.6

 

Die Werte für Wien (blau) lassen sich auf diese Weise beispielsweise optimal mit den gesamt-österreichischen Entwicklungsdaten vergleichen: Betrachtet man Österreich (mit Wien) im Ganzen so gab es im Jahr 2014 einen Anstieg um 3,5%, mit 4,2% lag er in der Hauptstadt selber noch einmal darüber. Ganz anders verlief die Entwicklung in den Jahren 2015 (4,1% vs. 2.2%) und 2016 (7.3% vs. 3.8%).

Ähnlich wie am Schweizer Beispiel lässt sich dieser vergleichsweise niedrigere Wert in Wien damit erklären, dass die steile Aufwärtsbewegung etwas abgeflacht ist. Es zeigt sich aber auch weiterhin ein konstanter Anstieg.

 

Quelle: ONB, https://www.oenb.at/isaweb/report.do?lang=DE&report=6.6

 

Die Prognose für den Immobilienmarkt in Österreich

Auch für Österreich lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Immobilienwertsteigerung in den kommenden Jahren sehr hoch ist. Ähnlich wie in den anderen DACH-Staaten hängt diese Entwicklung natürlich davon ab, ob die ökonomische und politische Lage weiterhin stabil bleibt. Sollte dies der Fall sein, können Investoren in Österreich positiv in die Zukunft sehen.

 

 

Immobilienentwicklung am Beispiel Wien

Wien ist als eine der Top-Städte Europas weiterhin sehr beliebt bei Anlegern und lockt jährlich zahlreiche neue Bewohner an. Das führt dazu, dass die Preise für Immobilien konstant steigen. Ein Drittel aller Wohnungen in Wien kostet heute bereits mehr als 500.000 Euro.

Zur Immobilienwertsteigerung vergleichen Sie auch unseren Blogartikel über Investitionen in Wien. Darin erfahren Sie mehr darüber, wie sich die Preise in einzelnen Stadtbezirken Wiens entwickeln und wie es beispielsweise zu einem Quadratmeter-Preisanstieg von 8% in Magareten 2017 kam.

 

Sarego_ Immobilienwertsteigerung _ Wien_Panorama

Prognose für den Immobilienmarkt Wien

Der allgemeine Trend der Urbanisierung ist ungebrochen. Davon profitiert auch Österreichs Hauptstadt: bis zum Jahr 2040 erwartet man in Wien einen Bevölkerungszuwachs auf mehr als 2 Millionen Menschen. Der Bedarf an Wohnungen ist also vorhersehbar. Deshalb bleibt die Stadt auch weiterhin besonders attraktiv für Investoren: wer heute in Wien eine Immobilie kauft, der weiß genau, mit welcher Rendite er in den kommenden Jahre rechnen kann.

 

Mit Crowdinvesting Immobilieninvestor werden

Für die DACH.-Staaten ist noch keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt absehbar. Vielmehr verzeichnen die Datenbanken einen ungebrochenen Anstieg der Preise in allen drei Ländern. Deshalb investieren weiterhin so viele Beobachter in den Markt und verleihen ihm damit zusätzlichen Aufwind. Natürlich sollten Sie aber nicht irgendwo Ihr Geld anlegen, sondern sich stets auf Zahlen und Prognosen verlassen: gerade die Top-Städte Europas bieten beste Investitionschancen. Werden Sie z.B. Teil unseres Crowdinvesting-Projekts in der Herzgasse, Wien und profitieren Sie von guten Rendite-Möglichkeiten und kurzen Laufzeiten.

 

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Für Ihre Fragen rund um Immobilien-Crowdinvesting stehen wir Ihnen gerne per E-Mail sowie per Telefon zur Verfügung:

 

Tel. 0221 / 467 83 60

 

 

 

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Disclaimer

Gastautor

Maximilian Sayn-Wittgenstein
Geschäftsführer, Sarego

Sarego ist eine Crowdinvesting Plattform und ermöglicht privaten Anlegern, an Immobilienprojektentwicklungen teilzuhaben und dadurch von einer attraktiven Verzinsung zu profitieren. Überzeugende Argumente wie hohe Expertise, Transparenz und einfache, intuitive Prozesse sprechen für Sarego als starken Partner. Sarego bietet nachhaltige Investments und hilft Ihnen, jederzeit die volle Kontrolle über Ihr Portfolio zu behalten.

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