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Kobalt-Explorer kommt voran LiCo-Aktie legt nach neuen Bohrdaten kräftig zu

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
11.01.2018, 11:02  |  3301   |   |   

Die Aktie von LiCo Energy Metals hat nach der Bekanntgabe neuer Bohrdaten um rund 10 Prozent zugelegt. Die Kanadier präsentierten erneut gute Ergebnisse für ihr Kobalt-Projekt in Ontario.

Kobalt-Bohrungen locken Aktienkäufer

An der Heimatbörse in Kanada konnte LiCo Energy Metals kräftig zulegen. Der Grund: Der Kobalt- und Lithium-Explorer legte erneut gute Bohrergebnisse für sein Glencore Bucke Kobalt-Projekt vor. Der beste Bohrkern kam demnach auf 2,53 Prozent Kobalt in einem Abschnitt über 0,6 Meter. Positiv ist auch, dass die Mineralisierung weiterhin nahe der Oberfläche verläuft, was einen Abbau günstiger macht. Die Ergebnisse für die beiden Bohrlöcher auf einen Blick:

  • Bohrloch GB17-13: 0,92% Kobalt über 2 Meter, inkl. 2,53% Kobalt über 0,6 Meter (Tiefe: 34 bis 36 Meter)
  • Bohrloch GB17-13: 0.46% Kobalt, 132,5 ppm Silber, 1,46% Kupfer über 0,9 Meter (Tiefe: 77,6 bis 78,5 Meter), inkl. eines 0,4 Meter langen Abschnitts mit 0,79 % Kobalt, 221 ppm Silber und 2,40% Kupfer
  • Bohrloch GB17-20: 0,44% Kobalt, 19,4 ppm Silber und 0,99% Kupfer über 4,05 Meter, inkl. 1,42% Kobalt, 48,8 ppm Silber sowie 1,94% Kupfer über 1,42 Meter (Tiefe: 62,8 bis 64 Meter)

Kobalt: ein knapper Rohstoff

Vorstandschef Tim Fernback äußerte sich zu den neuesten Daten: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Bohrprogramms und durchschneiden derzeit kontiniuerlich höhergradige Kobalt-Mineralisierungen auf dem Glencore Bucke-Projekt.“ Insgesamt hat LiCo 21 Bohrlöcher über 1.900 Meter auf der Liegenschaft abgeschlossen. Direkt neben dem von Glencore erworbenen Bucke-Projekt treibt das Unternehmen zudem die Bohrarbeiten auf der historischen Kobalt-Silber-Mine Teledyne voran. Man vermutet, dass die Mineralisierungen auf den beiden Projekten verbunden sind. Daneben verfügt LiCo, das sich auf Batteriemetalle spezialisiert hat, über weitere Lihtium- und Kobalt-Projekte in den USA und Chile. Diese beiden Rohstoffe kommen in Batterien für Smartphones, Tablets, aber auch Elektroautos zum Einsatz. Insbesondere Kobalt gilt daher als Engpassfaktor, da der Großteil des Materials aus der Demokratischen Republik Kongo stammt und die Versorgung weit unter der angenommen Nachfrage für die Zukunft liegt (mehr dazu hier). Die UBS hatte in einer ausführlichen Studie die künftige Marktsituation in Folge des Booms bei Elektroautos abgeschätzt und prognostiziert ein hohes Nachfragewachstum (siehe hier). BMW-Vertreter warnten jüngts ebenso wie der BDI vor einer Verknappung am Markt (hier und hier). Der Kobalt-Preis hatte erst jüngst neue Mehrjahreshochs markiert. Die LiCo-Aktie (0,175 Euro; 0,118; CA5316961021) ist für spekulative Anleger eine Möglichkeit, um an dieser Entwicklung zu partizipieren.

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