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Die Börsenparty ist bald vorbei

Gastautor: Thomas Hellener
15.01.2018, 07:20  |  6133   |   |   

Stabiles Wirtschaftswachstum, niedrige Zinsen und steigende Unternehmensgewinne sind ein gutes Basisszenario für die Börsen im laufenden Jahr. Rund um den Globus stehen die Ampeln auf Grün. Und schaut man auf die Datenlage, so ist auch der wirtschaftliche Ausblick weiterhin positiv. Wir verzeichnen einen synchron verlaufenden globalen Aufschwung, die Unternehmen schauen positiv in die Zukunft, die Gewinne vieler Konzerne steigen weiter und von Seiten der Notenbanken sind zunächst auch keine unerwarteten Störfeuer in Sicht. Alles sieht rosig aus. Aber genau das macht die Sache so riskant. Es läuft im Moment einfach zu gut. Risiken werden ausgeblendet, und der Glaube an ewiges Wachstum scheint unerschütterlich.

Doch genau hier liegen die Gefahren. Es gilt genügend potentielles Störfeuer, von dem das ein oder andere schon bald über die Märkte hereinbrechen könnte. So ist der Höhepunkt des aktuellen globalen Konjunkturzyklus wohl noch in diesem Jahr erreicht. Das bedeutet zwar nicht, dass der Boom sofort endet, aber er scheint nur noch von überschaubarer Dauer. Die Volatilität wird steigen. 

Erste Turbulenzen schon im März möglich

Erste Auswirkungen können schon Anfang März die Parlamentswahlen in Italien haben, wenn dort die nationalistische Karte gespielt wird und die Aktien- und Devisenmärkte unter Druck geraten. Das würde dann auch den DAX und den Eurostoxx 50 in Mitleidenschaft ziehen. Dann ein Blick nach Amerika: Bezogen auf die US-Inflationsrate kann man mit einer Steigerung auf knapp 3 Prozent bis Juli rechnen. Dazu kommt die stimulierende Wirkung der Steuersenkungen in den USA zu einer Zeit, in der die Wirtschaft sowieso schon sehr gut läuft. Das könnte zu einer Überhitzung führen. Hinzu kommt neben Basiseffekten bei den Rohstoffen ein stabiles bis steigendes Lohnwachstum. Das dürfte in Summe zu einer steigenden Inflation führen, was wiederum die US-Notenbank zu mehr als den bereits erwarteten  Zinsschritten zwingen könnte. Das führt dann zu Verwerfungen im Dow Jones, im S&P 500 und an der Nasdaq, die viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischen wird.

Tanz auf dem Pulverfass

Das sind nur einige Beispiele, die auf die Anleger in den kommenden Monaten zukommen können. Wir wollen jetzt nicht in Panik verfallen und mit unserem global anlegenden, vermögensbildenden Mischfonds PRIMA – Globale Werte ins Lager der Bären wechseln. Aber die Situation gleicht einem Tanz auf dem Pulverfass. Deshalb setzen Frank Fischer und sein Team, die den PRIMA – Globale Werte managen, jetzt auch verstärkt auf Qualitätsaktien und haben Absicherungs- und Derivate-Strategien entwickelt, um den Fonds bei Turbulenzen aktiv und schnell absichern zu können.

Aktive Absicherung begrenzt das Risiko

Was die Qualitätsaktien betrifft, so wird versucht, Risiken schon beim Geschäftsmodell zu vermeiden. Wir wollen keine Aktien, die sich vielleicht in zwei oder drei Jahren gut entwickeln, sondern die schon heute über ein stabiles, gutes Wachstum verfügen, die nicht zu teuer sind und die eine gute Wachstumsstory mit einer stabilen Wertentwicklung abbilden. Dabei wird weniger auf Deep Value geachtet, sondern Unternehmen ins Portfolio aufgenommen, die keinen so langen „Erholungszeitraum“ benötigen. Das reduziert das Risiko im Fonds, da auf Unternehmensseite weniger Risiko eingegangen wird. Deshalb sind im PRIMA – Globale Werte auch Unternehmen zu finden, die ein qualitatives Wachstum ausweisen, über ein robustes Geschäftsmodell verfügen und im Idealfall relativ konjunkturunabhängig sind. Als Beispiel sei hier Novo Nordisk genannt. Auf der anderen Seite wurden zuletzt Titel wie die SOFTWARE AG oder auch die Metro bei attraktiven Kursen reduziert, um Risiken zu minimieren.

Was die Absicherungsstrategie angeht, so kann Fischer mit Derivaten und anderen Instrumenten schnell auf Marktbewegungen reagieren. Dies gilt nicht nur für die Aktienseite, sondern auch für die Absicherung von Devisenmarktrisiken, die sich gerade bei den US-Titeln im Portfolio wie etwa Oracle oder Berkshire Hathaway ergeben können.

 

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