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Krypto-Insiderhandel in Südkorea: Weitere Details aufgedeckt

19.01.2018, 15:24  |  6437   |   |   

Gestern berichteten wir, dass südkoreanische Regierungsbeamte beim Insiderhandel mit Kryptowährungen aufgeflogen sind. Konkret geht es um einen Regierungsbeamten der seine Kryptowährungsbestände verkauft hatte, kurz bevor die Regierung Erklärungen abgegeben hatte, die die Preise zum Absturz hätte bringen können.

Inzwischen sind weitere Details bekanntgeworden. Laut segye.com, einer lokalen Nachrichtenquelle, verkaufte ein Angestellter des Financial Supervisory Service, die eine Zweigstelle der Financial Supervisory Commission (FSC) ist, bereits am 11. Dezember 2017 seine Kryptowährungen. Der Verkauf fand zwei Tage vor einer Krisensitzung der Regierung statt, um ein mögliches Verbot von Krypto-Währungen zu erörtern. Die anschließenden Ankündigungen der Regierung führten dazu, dass die Preise für Krypto-Währungen fielen und der Mitarbeiter einen Gewinn von 700.000 Won (ca. 650 US-Dollar) machte.

Der Mitarbeiter hatte die Krypto-Währungen am 3. Juli 2017 gekauft. Er sagte: "Ich war zum Zeitpunkt des Verkaufs im Urlaub und ich wusste nicht, dass die Maßnahmen zwei Tage später angekündigt werden sollten." Der FSC schrieb in einer Erklärung: "Wir bestätigen die Tatsache darüber, dass die virtuelle Währungstransaktion von Herrn A. mit seinem Job zusammenhängt. Wir werden die Untersuchung zu gegebener Zeit abschließen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen.", so finance magnates.

Normalerweise wird eine solche Handlung als Insiderhandel angesehen. Da die Krypto-Währungen jedoch noch nicht lange genug vorhanden sind, um ein vollständiges Regelwerk zu schaffen, war diese Handlung technisch gesehen nicht illegal. Bislang gibt es keinen Ethikkodex und keinen Verhaltenskodex für Investitionen in virtuelle Währungen in den FSS-Regelungen. Somit ist es schwierig über die Höhe der Strafe und mögliche Konsequenzen zu sprechen, so ein Beamter der FSS.

Eine stärkere staatliche Regulierung des Krypto-Universums - der Börsen oder Miner - dürfte bei den Südkoreanern schlecht ankommen. Es gibt bereits eine Petition gegen die staatliche Regulierungspläne mit mehr als 200.000 Unterschriften. Laut Forbes verdienten südkoreanische Banken im vergangenen Jahr rund 2 Millionen US-Dollar am Krypto-Währungshandel, darunter auch die staatliche Korea Development Bank.

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Kommentare

Ja ist hier versuchen doch sehr viele ohne jeden Wert an das alte schlechte Fiat Geld zu kommen mit diesen Teilen,also wirklich jeder der nicht völlig sein Hirn ausgeschaltet hat kann doch hier nur Abstand nehmen.
Finde es auch immer wieder super wie hier Menschen erklären warum er doch Wert hat, weil und das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen , er begrenzt ist es gibt nur soundsoviel davon und nicht mehr na das ist ja wirklich ein Grund da mit zumachen.
Frage mich wieviel Käufer hier in Deutschland dabei sind die Studiert haben, weil die hätten besser Platz gemacht für Menschen die im Leben auch was erreichen wollen real gesehen und sich nicht an solch Müll beteiligen.
.....und wegen läppische 650 Euro Insiderhandel schreibt hier jemand einen Artikel ???? lächerlich ...hat der Autor was gegen Crypto´s ????
schon blöd, wenn man wg. lächerlichen 650 US-Dollar seinen Job verlieren sollte.

Aufschlussreich auch, dass die **staatliche** Korea Development Bank im Krypto-Handel mitmischt.

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