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Euro fondsxpress Sparer haben Angst vor Verlusten

Gastautor: Jörn Kränicke
19.01.2018, 15:51  |  1351   |   |   

Das jüngste Ergebnis des Verantwortungsbarometers Deutschland von Fidelity International, durchgeführt von Kantar Emnid, zeigt die Angst der Deutschen vor der Altersarmut. Demnach geht jeder vierte Bundesbürger unter 65 Jahren davon aus, im Alter auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Weitere 34 Prozent der Befragten glauben, im Alter etwas hinzuverdienen zu müssen, um über die Runden zu kommen. Das sind insgesamt etwa 60 Prozent der Befragten. Ob sie noch die jüngsten Ergebnisse der OECD vor Augen hatten, weiß man nicht. Allerdings ist diese Angst mehr als berechtigt.

Denn das deutsche Rentenniveau gehört zu den niedrigsten unter den OECD-Ländern. Schlechter als in Deutschland sieht es nur in Mexiko, Polen, Chile, Großbritannien und Japan aus. Ein Armutszeugnis angesichts der Tatsache, dass die Deutschen weltweit fast die höchsten Steuern und Abgaben zahlen. Daher ist auch kaum verwunderlich, dass viele gar nicht mehr in der Lage sind, zusätzlich fürs Alter zu sparen. Laut der Umfrage können 45 Prozent nach eigenen Angaben kein Geld fürs Alter zurücklegen. Jeder fünfte Sparverweigerer hat Angst vor Verlusten bei der Geldanlage. Die „German Angst“ lebt!

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochnende
 
Jörn Kränicke
Chefredakteur



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