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Deutsche Wohnen – Immo-Boom Berlin mitspielen

Gastautor: Daniel Saurenz
23.01.2018, 06:00  |  1035   |   |   

Berlin_ImmobilienSie zählen zu den stärksten Titeln der zurückliegenden Jahre – die deutschen Immobilienaktien. Niedrige Zinsen spielten den Konzernen perfekt in die Karten. Schließlich ließen sich Immobilienprojekte zu außerordentlich günstigen Konditionen finanzieren. Gleichzeitig sorgten Mietpreissteigerungen – allen voran in Städten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und München – für steigende Gewinne. Trotz der jüngsten Kursentwicklung sehen viele Experten bei Unternehmen wie Deutsche Wohnen weiter Luft nach oben. Das richtige Handwerkszeug, den Turbo-Bull HU75M4 und den Turbo-Bear HU81PH auf die Deutsche Wohnen mit einem moderaten Hebel von 4, finden Sie in unserer Produktauswahl. Ein passender Bonus wäre die WKN CE9JKE (Achtung etwas Aufgeld) 

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Börse_DAX_SymbolDeutsche Wohnen ist nach eigenen Angaben der drittgrößte gelistete Immobilienkonzern Europas und mit 110.000 Wohnungen ist das im MDAX® notierte Unternehmen der größte Anbieter von Mietwohnungen in Berlin. Von 2009 bis 2017 sind die Mieten in Metropolen wie Berlin zwischen 60 und 80 Prozent gestiegen. Analysten von der Deutschen Bank gehen in ihrere jüngsten Studie davon aus, dass die Mieten in den Metropolen in den kommenden Jahren steigen dürften. Die Arbeitslosenraten fallen und das Beschäftigungswachstum ist hoch. Gleichzeitig kann die Zahl der neu gebauten Wohnungen nicht mit dem Nachfrageanstieg Schritt halten. Katalysator in Berlin ist unter anderem eine starke Start-Up-Szene.

In den zurückliegenden Jahren hat sich Berlin zu einer der angesagtesten Start-Up-Regionen Europas entwickelt. 208 Unternehmen aus Berlin haben einer Studie „Start-Up-Barometer in Deutschland“ von Ernst & Young zufolge 2017 Risikokapital erhalten. Von den 4,3 Milliarden Euro, die 2017 in deutsche Start-Ups investiert wurden, entfielen rund 70 Prozent auf die Hauptstadt. Ein Großteil entfiel dabei auf die Rocket-Internet-Beteiligungen Delivery Hero und Hellofresh, die 2017 an die Börse gingen. Neben e-commerce-Unternehmen sorgen derzeit unter anderem Fintechs- und Kryptowährungsfirmen aus Berlin für Schlagzeilen. Berlins Wirtschaft ist derzeit in Fahrt. Setzt sich der Start-Up-Trend fort und zeigt sich Berlins Wirtschaft weiterhin robust, droht der Berliner Wohnungs- und Gewerbeimmobilienmarkt weiter angespannt zu bleiben.

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Seniorenheime als zweites Standbein

Bilfinger bau ImmobilienIn Berlin konzentriert sich rund 75 Prozent des Mietportfolios. Zudem betreibt Deutsche Wohnen Wohn- und Gewerbeeinheiten im Großraum Köln/Düsseldorf, Wiesbaden/Frankfurt, Dresden und Mannheim. In der Beteiligung Katharinenhof Seniorenwohn- und Pflegeanlage, an der Deutsche Wohnen 49 Prozent hält, betreibt das Unternehmen 23 Einrichtungen und zwei ambulante Pflegedienste in Berlin und Brandenburg. Weitere 28 Pflege- und Seniorenheime werden nur vermietet und von externen Gesellschaften betrieben.

Mit einem KGV von knapp acht und einer Dividendenrendite von 2,1 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) erscheint die Aktie für die Mehrheit der Analysten derzeit haltens- oder gar kaufenswert. Zudem hält Vonovia rund fünf Prozent. Der DAX®-Konzern startete 2013 einen Übernahmeversuch, der jedoch scheiterte. Frei von Risiken ist die Aktie dennoch nicht. Schließlich werden viele Projekte fremdfinanziert. Ziehen die Renditen am Rentenmarkt deutlich an, steigen die Kosten für Deutsche Wohnen und die Margen könnten schrumpfen.

Quelle: UniCredit, eigene Recherche

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