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Intels neuer Core i9-8950HK Prozessor sieht unglaublich aus

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
23.01.2018, 12:00  |  624   |   |   

In der ersten Hälfte des Jahres 2018 wird der Chip-Gigant Intel (WKN:855681) voraussichtlich eine neue Familie von Prozessoren für Hochleistungs-Laptops auf den Markt bringen. Beispiele für die Arten von Laptops, auf die diese Chips abzielen, sind Spielcomputer, tragbare Workstations und Desktop-Ersatzcomputer. Diese Chips basieren auf der Coffee-Lake-Architektur des Unternehmens, die im Oktober 2017 erstmals in Hochleistungs-Desktop-Computern zum Einsatz kam.

Kurz gesagt, es gibt jetzt mehr Prozessorkerne. Da nicht alle Anwendungen von zusätzlichen Kernen profitieren und stattdessen von schnelleren Einzelkernen profitieren, wird von Intel erwartet, dass auch die Per-Core-Leistung der Coffee Lake Mobile Chips gesteigert wird.

Laut der chinesischen Website Chiphell (via Reddit) wird sich das Topteil in der Coffee Lake-basierten High-Performance-Mobil-Prozessor-Linie als ziemlich beeindruckend herausstellen.

50 % mehr Kerne, signifikante Per-Core-Leistungssteigerung

Intels aktuelle, hochleistungsfähiger mobile Technologie, die auf der Kaby-Lake-Architektur basiert, ist der Core i7-7920HQ. Dieses Teil hat vier Prozessorkerne und ist für eine Grundfrequenz von 3,1 GHz ausgelegt (höher ist im Allgemeinen besser), und ein einzelner Kern kann mit bis zu 4,1 GHz in Szenarien laufen, die nur einen einzelnen Kern belasten. Intel bewertet das Bauteil mit einer thermischen Designleistung von 45 Watt oder TDP.

Laut Chiphell wird der oberste mobile Teil von Coffee Lake der Core i9-8950HQ sein. Der Chip wird sechs Kerne (eine 50%ige Steigerung gegenüber Kaby Lake) haben, die mit einer Grundfrequenz von 2,9 GHz betrieben werden und einen einzelnen Kern auf 4,8 GHz aufstocken können.

Chiphell sagt auch, dass die All-Core-Turbo-Geschwindigkeit des Chips – d.h. die Geschwindigkeit, mit der alle Kerne auf dem Chip gleichzeitig laufen, solange sie nicht durch Strom oder thermisch begrenzt wird – 4,3 GHz beträgt.

Was vielleicht sogar am unglaublichsten ist, ist, dass die Quelle, die diese Informationen an Chiphell geliefert hat, behauptet, dass auch der Chip mit 45 Watt TDP bewertet wird. Wenn alle diese Informationen wahr sind, dann wird der Core i9-8950HQ ein sehr beeindruckender Chip sein, für den Intel leicht einen hohen Preis verlangen kann.

Etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte

Es ist wichtig zu verstehen, dass nur sehr wenige Laptops mit dem Core i9-8950HQ ausgeliefert werden. Die meisten Laptops verwenden heutzutage nicht mehr Intels leistungsstarke mobile Prozessoren (diese können mit einem „H“ in der Modellnummer identifiziert werden), sondern nutzen stattdessen die energieeffizienteren und integrierten Prozessoren der „U“-Serie des Unternehmens. Darüber hinaus wird der Core i9-8950HQ nicht der einzige Teil in Intels kommender Coffee Lake „H“-Serie sein. Das Chiphell-Leck deutet darauf hin, dass Intel einige Hex-Core-Teile plant, die mit geringerer Geschwindigkeit laufen, sowie einige Quad-Core-Teile.

Ich denke, dass die langsameren Sechs-Kern-Teile (Core i7-87-8750H und Core i7-8850H) in Hochleistungs-Notebooks weitaus beliebter sein werden als der 8950HQ. Diese Vorhersage basiert auf der Tatsache, dass es nur sehr wenige Laptops gab, die mit dem Core i7-7920HQ verkauft wurden, aber eine Menge Systeme, die den billigeren (aber langsameren) Core i7-7700HQ des Unternehmens nutzten.

Der Core i9-8950HQ wird ein beeindruckender Chip sein, der wahrscheinlich in den besten, teuersten und möglicherweise exotischsten Laptops auf dem Markt verwendet wird, und ich vermute, dass Intel in der Lage sein wird, ordentlich daran zu verdienen. Aber ich erwarte nicht, dass solche Chips einen wesentlichen Teil von Intels Gesamtvolumen an Laptop-Prozessoren im nächsten Jahr ausmachen werden.

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Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 19.01.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.


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