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Anlegerverlag Infineon: Jammern auf hohem Niveau – der Trend passt weiterhin

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
24.01.2018, 11:11  |  1043   |   |   

Während der DAX seine neuen Rekordlevels mühsam gegen einen weiter steigenden Euro verteidigt, zieht die Infineon-Aktie (ISIN: DE0006231004) ihn auch noch zusätzlich nach unten. Die Aktie des Chipherstellers ist heute Vormittag der schwächste Wert im DAX. Was daran läge, dass die gestern Abend Quartalszahlen präsentierende Texas Instruments einen verhaltenen Ausblick ausgegeben habe, hieß es. Aber dieser angeblich sogar schwache Ausblick hatte im Rahmen der Erwartungen gelegen. Tief geknickt zu sein, wenn eine Super-Überraschung ausbleibt, passt zwar zu der derzeit immer höher laufenden Erwartungshaltung vieler Marktteilnehmer. Aber nicht zu einer grundsätzlich weiterhin positiven Realität. Und dass damit auch Infineon zwingend „nur“ gute Aussichten verkünden werde, wenn dort heute in einer Woche das Quartalsergebnis ansteht, ist eine Unterstellung, die nicht auf Fakten basiert. Infineons Ergebnis nebst Ausblick muss deswegen nicht grandios werden, keine Frage. Aber wie es ausfällt, dafür bieten die Zahlen von Texas Instruments eben keine Vorlage. Also:

Noch kein Grund zur Sorge. Vorsicht ist eher wegen der hohen Erwartungshaltung an sich geboten, die durch Kursziele, die ein wenig sehr optimistisch wirken, noch geschürt werden. So hat Goldman Sachshs letzte Woche gleich die große Schippe hervorgeholt und das Ziel für Infineon von 21,80 auf 29,00 Euro angehoben. Was wirkt, als wolle man hier auf Vorrat agieren, immerhin war die Aktie am vorherigen Kursziel schon Anfang Oktober vorbeigezogen. Aber 29 Euro, das höchste aller Kursziele von immerhin fast 30 die Aktie beobachtenden Analysten, als Guidance herzunehmen, einfach, weil es das höchste ist, darin läge hier die größte Gefahr. Infineon ist ebenso wenig eine Einbahnstraße wie alle andere Aktien. Aber nichtsdestotrotz ist der Aufwärtstrend intakt. Das derzeitige Minus beeinträchtigt das in keiner Weise. Erst, wenn die momentan den Trend dominierende Juli-Aufwärtstrendlinie mit Schlusskursen unter 23,40 Euro gebrochen wäre, sollte man sich aus aggressiven Long-Trades verabschiedet haben. Alles, was sich darüber abspielt, spielt sich in einem intakten Aufwärtstrend ab.

 

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