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Aktien Europa: Kurse geben nach - Euro fest und Erwartungen hoch
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Aktien Europa Kurse geben nach - Euro fest und Erwartungen hoch

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
30.01.2018, 11:54  |  349   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investoren an Europas Börsen haben auch auch am Dienstag eine vorsichtige Haltung eingenommen. Die Kurse gaben überwiegend nach. Im Vorfeld der Saison der Quartals- und Jahreszahlen nehme die Nervosität zu, stellte Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader fest. "Die Aktienkurse sind im Vorfeld stark gestiegen, da ist auch das Potenzial für Enttäuschungen sehr groß", sagte der Analyst.

Der EuroStoxx 50 als Börsenbarometer der Eurozone gab gegen Mittag um 0,60 Prozent auf 3621,05 Punkte nach. Der französische CAC 40 sank um 0,34 Prozent auf 5502,79 Zähler. Für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,50 Prozent auf 7633,44 Punkte nach unten.

Zudem legte der Euro seit Handelsbeginn an den Aktienbörsen zu und stieg zuletzt wieder über die Marke von 1,24 US-Dollar. In den Kommentaren von Analysten mehrten sich jüngst die Warnungen, dass der starke Euro die Ergebnisse der Unternehmen belasten und vor allem die Prognosen für das laufende Jahr eintrüben könnte.

Am Dienstag reagierten die Anleger allerdings überwiegend positiv auf Zahlen von Unternehmen: So stiegen die Kurse von Swatch und Richemont an der Börse in Zürich um 3 beziehunsgweise 1,3 Prozent. Der Uhrenhersteller Swatch steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent auf knapp 8 Milliarden Franken. Der Luxusgüterkonzern Richemont profitierte von den guten Zahlen von Swatch und von der Erholung der Schweizer Uhrenexporte im vergangenen Jahr.

Beim weltgrößten Brillenhersteller Luxottica ist das Schlussquartal 2017 erfreulich verlaufen. Die Italiener, die kurz vor der Fusion mit der französischen Augenoptikgruppe Essilor stehen, erhöhten den Umsatz auf mehr als 2 Milliarden Euro. Der Luxottica-Kurs legte um 1,6 Prozent zu. In seinem Fahrwasser verteuerten sich auch Essilor um 1,4 Prozent und setzte sich damit an die Spitze des Eurostoxx 50.

Ans Ende des europäischen Leitindex rutschten die Papiere von Philips , die um 2,4 Prozent nachgaben. Der niederländische Hersteller von Medizintechnik und Haushaltswaren wuchs im vierten Quartal 2017 im Segment "Connected Care" unerwartet schwach, wie der Analyst Daniel Cunliffe vom Broker Liberum anmerkte. Hierbei handelt es sich um die Vernetzung von Beteiligten im Gesundheitssystem.

In Stockholm setzten sich die Aktien von Alfa Laval mit plus 2,8 Prozent an die Spitze des Leitindex OMX 30. Die Analysten von UBS sprachen von beeindruckenden Zahlen, vor allem bei den Aufträgen des Anlagenbauers für Umwelttechnik für die Schifffahrt./bek/she

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