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Südkorea: Keine Verbote im Krypto-Universum

31.01.2018, 13:10  |  6356   |   |   

Südkoreas Finanzminister Kim Dong-yeon sagte am Donnerstag, dass die Regierung keine Pläne habe, den Krypto-Währungshandel einzustellen, so ein Bericht von Reuters.

Auf die Frage nach den Plänen der Regierung zur Regulierung der Kryptowährungsindustrie antwortete Kim Dong-yeon: "Es gibt keine Absicht Kryptowährungen zu verbieten oder zu unterdrücken." Viele Experten hatten damit gerechnet, dass das Land in die Fußstapfen Chinas treten würde, das in den letzten Wochen den Krypto-Währungshandel massiv in Angriff genommen hat.

Unterdessen gaben die Zollbehörden in Südkorea am Mittwoch bekannt, dass sie illegale Krypto-Handelsgeschäfte im Wert von fast 600 Millionen Dollar aufgedeckt haben - weitere Details werden in den nächsten Tagen folgen. 

Südkorea hatte sich an vorderster Front für eine umfassende Regulierungsaufsicht im Kryptowährungs-Handel eingesetzt. Der südkoreanische Justizminister Park Sang-ki sagte in diesem Monat, dass die Regierung an einem Gesetzentwurf arbeite, der den Krypto-Währungshandel an den "Inlandsbörsen" effektiv stoppen würde. Genau Gesetze liegen bislang nicht vor.

Mit Wirkung zum 30. Januar 2018 haben die Behörden ein neues Gesetz erlassen. Es dürfen nur noch Bankkonten mit echtem Namen für den Krypto-Währungshandel verwendet werden.

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