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Botschaft von Mario Draghi Europäische Banken bald im Bitcoin-Fieber?

08.02.2018, 14:49  |  18120   |   |   

Mario Draghi, Präsident der EZB, sagte in dieser Woche vor dem Europäischen Parlament, dass Kryptowährungen "risikoreiche" und "unregulierte" Anlagen seien. Gleichzeitig könnten europäischen Banken in naher Zukunft Positionen in Bitcoin halten, so Draghi.

Draghi sagte: "Virtuelle Währungen unterliegen in der Tat einer hohen Volatilität. Ihr Preis ist völlig spekulativ." Der EZB-Chef konstatierte, dass Banken bisher nur einen "begrenzten Appetit" auf Investitionen in Kryptowährungen gezeigt hätten. Dann fügte er jedoch hinzu, dass die jüngsten Entwicklungen "wie die Notierung von Bitcoin-Futures auch europäische Banken dazu bringen könnten, Positionen in Bitcoin zu halten.", so der Express. 

Ferner sagte Draghi, dass der Single Supervisory Mechanism (SSM), die Bankenaufsicht der EZB, daran arbeite "potentielle aufsichtsrechtliche Risiken zu identifizieren, die diese digitalen Assets für Institute darstellen könnten".

Draghi hat zuvor erklärt, dass die EZB nicht die Befugnis habe, Bitcoin zu regulieren. Im November sagte Draghi: der Bitcoin-Sektor und der gesamte Bereich der Kryptowährungen seien “ziemlich begrenzt”. Mit der Bemerkung in dieser Woche scheint sich ein Richtungswechsel abzuzeichnen.




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Botschaft von Mario Draghi Europäische Banken bald im Bitcoin-Fieber? Mario Draghi, Präsident der EZB, sagte in dieser Woche vor dem Europäischen Parlament, dass Kryptowährungen "risikoreiche" und "unregulierte" Anlagen seien. Gleichzeitig könnten europäischen Banken in naher Zukunft Positionen in Bitcoin halten, so Draghi. 

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