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Mit Plan zum Vermögen: Wie erreiche ich mein Sparziel?

Nachrichtenquelle: easyfolio
12.02.2018, 09:00  |  154   |   |   

Der Weg zu einer ausgewogenen Geldanlage muss nicht lang und steinig sein. Es geht vielmehr darum, dass wir uns Zeit nehmen sollten, um unsere Ziele zu erreichen. Das Gute an einem langfristigen Vermögensaufbau ist, dass wir mehr Möglichkeiten haben und geringere Risiken eingehen müssen.

Um erfolgreich zu sparen und ein Vermögen aufzubauen, sollten wir in Jahren denken. Liegt ein Sparziel dreißig Jahre entfernt, wie dies beispielsweise bei einem Berufseinsteiger der Fall ist, eröffnet dies einige Möglichkeiten. Je länger das Sparziel entfernt ist, desto eher können wir Aktien in unsere Vermögensplanung einbauen. Dabei geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um den Anteil, den Aktien in einem Depot einnehmen. Wer jung ist und für die Rente spart, kann teilweise mehr als 50 Prozent seiner Ersparnisse in Aktien stecken. Der genaue Depotanteil sollte von persönlichen und externen Faktoren abhängen.

Investments werden von persönlichen und externen Faktoren beeinflusst

Persönliche Faktoren könnten beispielsweise die Risikobereitschaft und der eigene Umgang mit Verlusten sein. Wer Buchverlusten in Höhe von 300 Euro über Wochen nachtrauert, sollte ein geringeres Risiko wählen. Doch auch die künftige Einkommensentwicklung spielt eine Rolle. Zum Beispiel könnte ein Arzt im Praktikum, der 60 Stunden-Schichten schiebt und vergleichsweise wenig verdient, bei der Geldanlage trotzdem ein höheres Risiko eingehen, da sein Verdienst in den nächsten Jahren steigen wird.

Zu den externen Faktoren, die bei der Wahl der Aktienquote eine Rolle spielen, könnten beispielsweise Bewertungsniveaus bei Aktien oder auch ganz schlicht die Zahl der zurückliegenden erfolgreichen Börsenjahre liegen. Ist eine Aktienhausse bereits seit Jahren im Gange, wählen auch junge Sparer eher eine Aktienquote am unteren Ende der Spanne. Hat der Markt gerade einen Crash gesehen, können sich höhere Aktienquoten lohnen.

Hau-Ruck-Aktionen kosten Geld

Wenn wir von einem langen Weg zu einem schönen Depot sprechen, meinen wir damit den kontinuierlichen Vermögensaufbau. Wer Sparpläne nutzt und statt Einmalanlagen auf Sparpläne setzt, der streut seine Ersparnisse im zeitlichen Verlauf und blendet so extreme Kursbewegungen aus. Der so genannte Mischkurseffekt – auch Cost-Average-Effekt genannt – kommt bei Sparplänen ganz besonders zum Tragen. Ganz nebenbei helfen uns Sparpläne auch dabei, am Ball zu bleiben und das Sparziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Und wie sparen Menschen, die keine Berufseinsteiger sind oder deren Sparziele in näherer Zukunft liegen? Die Grundsätze des langfristigen und nachhaltigen Sparens gelten auch hier und sollten eingehalten werden. Hau-Ruck-Aktionen bringen Anlegern in den allermeisten Fällen Verluste. Wer sein Kapital innerhalb von zehn Jahren verdoppeln will, der kann dieses Ziel mit Aktien zwar erreichen, riskiert dabei aber auch, nach zehn Jahren nur noch die Hälfte seiner Ersparnisse übrig zu haben. Wer wenig Zeit zum Sparen hat, der sollte die Sparziele anpassen, nicht die Sparform.

Realistische Ziele + kontinuierliches Investieren = Erfolg

Zwar ist es innerhalb eines bestimmten Rahmens möglich, bewusst ein höheres Risiko einzugehen, doch sollten Anleger dabei nicht übertreiben. Wer 50.000 Euro für die Dauer von zehn Jahren anlegt und monatlich 150 Euro anspart, der kann bei einem Zinssatz von 4,5 Prozent jährlich ein Vermögen von rund 100.000 Euro erreichen. Wer mit dieser Sparform seinen Zielen nicht hinreichend näher kommt, der kann ein minimal höheres Risiko eingehen. Dies kann beispielsweise gelingen, in dem Anleger am Anfang der Sparphase auf easyfolio 70 setzen, welches eine höhere Aktienquote hat. Nach zwei bis drei Jahren könnten Anleger dann wieder auf easyfolio 50 wechseln. Größere Risiken einzugehen, ist bei einem näher rückenden Sparziel allerdings nicht empfehlenswert.

Um das Kapital zu mehren und Risiken so gering wie möglich zu halten, sollten Anleger sich realistische Ziele setzen und diese kontinuierlich verfolgen. Die richtige Mischung aus konservativen und chancenorientierten Anlagen hilft dabei, die Sparziele auch zu erreichen.

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