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Börse Stuttgart-News Trend am Mittag

Gastautor: Börse Stuttgart
13.02.2018, 17:19  |  550   |   |   

STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

DAX-Erholung gerät ins Stocken

Deutscher Leitindex gibt wieder nach

- Von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV News Redaktion -

Der DAX hat sich am heutigen Faschingsdienstag weitgehend stabil gezeigt. Bisher sank der deutsche Leitindex um 0,1 Prozent auf 12.265 Punkte. Eine weitere Erholung von den deutlichen Kursverlusten der Vorwochen blieb damit jedoch aus.

Nur wenig besser als der DAX schlagen sich die anderen deutschen deutschen Aktienindizes. Der MDAX der mittelgroßen börsennotierten Unternehmen gewann 0,2 Prozent auf 25.265 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDAX stieg um 0,1 Prozent auf 2.479 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroSTOXX 50 ging es indes um 0,2 Prozent auf 3.362 Punkte nach unten.

Asiens Börsen haben sich auch am zweiten Tag der Woche positiv entwickelt und ein Stück weit vom jüngsten Kursrutsch erholt. Sie bewegten sich damit im Fahrwasser der Wall Street.

Allerdings musste der japanische Markt Verluste hinnehmen. Der steigende Yen, welcher die exportierenden Unternehmen belastet, hatte die Kurse an der Börse Tokio ausgebremst. So verlor der NIKKEI 225 am Dienstag 0,6 Prozent auf 21.245 Punkte. Am Vortag war wegen eines Feiertags nicht gehandelt worden. Am Mittwoch gibt Japan sein Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal bekannt, wobei sich der lang anhaltende Wachstumskurs nach der Einschätzung von Ökonomen fortsetzen dürfte.

An den Börsen in China samt Hongkong ging es aufwärts. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten aus Festland-China gewann bis zum Börsenschluss 1,3 Prozent auf 3.936 Punkte. Der Hang Seng in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stieg bis zum Handelsschluss ebenfalls um 1,3 Prozent auf 29.840 Punkte.

Aufgrund von Feiertagen dürfte es zum Wochenende hin an den asiatischen Börsen etwas ruhiger zugehen. China, Hongkong, Taiwan, Singapur, Malaysia und Indonesien begehen ihre Neujahrsfeiern für das “Jahr des Hundes”. Auf dem chinesischen Festland sind die Märkte von Donnerstag bis Mittwoch kommender Woche geschlossen.

Trump präsentiert Details zum Infrastrukturprogramm

Donald Trump will ein Mega-Programm zur Modernisierung der Infrastruktur seines Landes mit einem Investitionsvolumen von bis zu 1,7 Billionen Dollar (1,4 Billionen Euro) auf die Schiene setzen. Allerdings sollen nur 200 Milliarden Dollar davon aus dem Bundeshaushalt stammen, erklärte Trump in Washington. Der US-Präsident hofft, dass dadurch weitere Investitionen von 1,3 bis 1,5 Billionen Dollar durch die Bundesstaaten sowie die Privatwirtschaft mobilisiert werden.

Aurubis-Aktien nach Quartalszahlen schwächer

Das Abschneiden von Aurubis im ersten Geschäftsquartal ist an der Börse negativ aufgenommen worden. Die Aktien des Kupferherstellers notieren aktuell bei 75,48 Euro mit sechs Prozent im Minus.

Aurubis profitierte zwar von höheren Kupferpreisen und gestiegenen Raffinierlöhnen für Altkupfer und bestätigte trotz Belastungen durch den starken Euro seine Jahresziele. Die Resultate lagen dennoch unter den Schätzungen der Analysten. Deshalb kommt es heute zu Gewinnmitnahmen. Der operative Vorsteuergewinn hat trotz einer Vervierfachung im Jahresvergleich die Erwartungen verfehlt.

Metro steigert Gewinn trotz schwächelndem Russland-Geschäft

Metro hat im Weihnachtsquartal mehr Gewinn erzielt. Dabei wurde der Lebensmittelkonzern allerdings in seiner wichtigen Großhandelssparte durch ein schwaches Russlandgeschäft gebremst. Auf der anderen Seite musste man aber nicht mehr wie im Vorjahr hohe Umbaukosten bei der Supermarkttochter Real verkraften. So stieg das um Erträge aus Immobiliengeschäften bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) zwischen Oktober und Januar von 565 auf 608 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn von 124 auf 232 Millionen Euro.

Über die Umsatzentwicklung hatte der Konzern bereits berichtet. Mit 10,1 Milliarden Euro übertraf Metro nur geringfügig das Vorjahresniveau. Geschmälert wurden die Erlöse insbesondere durch negative Wechselkurseffekte in der Türkei und in China.

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