DAX+0,45 % EUR/USD+0,21 % Gold+0,05 % Öl (Brent)+1,06 %

Bitcoin-Debatte: Jetzt mischt sich Draghi ein!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
15.02.2018, 08:45  |  382   |   |   

Wie du trotz der vordergründigen hohen Volatilität der letzten Wochen bei vielen Kryptowährungen vielleicht noch weißt, wurde Bitcoin eigentlich als Protest gegen gängige Notenbanksysteme kreiert. Quasi als Alternative, um sich von diesem von Institutionen gelenkten System zu befreien.

Umso beeindruckender finde ich es nun, dass sich mit EZB-Chef Mario Draghi einer derjenigen, gegen die sich solche Zahlungssysteme richten, in die Debatte rund um Kryptowährungen eingemischt hat. Und das sogar nicht nur kritisch, schau selbst!

Draghi über Kryptowährungen

Mario Draghi ließ kürzlich nämlich verlauten, dass er Kryptowährungen etwas Positives abgewinnen könne. Beziehungsweise, um es genauer zu sagen, der Blockchain-Technologie auf der viele Kryptowährungen basieren.

Diese sei in seinen Augen sehr vielversprechend. Denn mithilfe einer solchen Technologie könne man eine schnelle und automatische Begleichung von Rechnungen unmittelbar nach deren Erhalt verwirklichen. Das könne der Wirtschaft viele Vorteile bringen und er sei daher zuversichtlich, dass die Blockchain-Technologie in Zukunft sehr nützlich sein werde.

Gleichwohl schränkte Draghi seine beinah euphorisch klingenden Äußerungen noch ein. Momentan sei die Technologie seiner Meinung nach noch nicht sicher genug und es bedürfe weiterer Forschung, bis man die Technologie adaptieren könne.

Wind in den Segeln der Befürworter?

Die spannende Frage dürfte nun sein, ob das irgendwelche positiven Auswirkungen auf die globalen Kryptowährungsmärkte haben wird. Bedenken solltest du dabei meiner Meinung nach jedoch das Folgende:

Auch wenn es in gewisser Weise ein Zugeständnis ist, wenn sich ein so hochrangiger Zentralbanker verhältnismäßig positiv über das Potenzial von Blockchain äußert, wurde an dieser Stelle lediglich die Theorie, nicht aber die bisher gelebte Praxis geadelt. Denn gerade in Bezug auf die Krypto-Gegenwart hat Draghi noch so seine Bedenken.

Bevor du als Krypto-Investor also bei solchen Meldungen gleich in Euphorie verfällst, solltest du genau lesen, was gemeint sein könnte. Für derzeit etablierte Kryptowährungen hat sich durch die Aussagen im Grunde nämlich nichts geändert.

Angst vor einem Bärenmarkt?

Die Börse ist seit neun Jahren im Aufwind. Kommt nun endlich die Baisse? In unserem brandneuen Bericht erfährst du, wie du dich darauf vorbereiten kannst. Denn wenn du erfolgreicher investieren möchtest, musst du wissen, wie du auch Baissezeiten gut überstehst. Für ein kostenloses Exemplar dieses neuen Berichts klicke einfach hier.

Mehr Lesen

Vincent besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Es geht ihm zu 100% um die Blockchaintechnology und nicht um die aktuellen, künstlich generierten und illegitimen Tauschcodes der Unterwelt!

Die beste Technology werden sich die Zentralbanken selbst zu Nutze machen und recht sicher erst dann auch offiziell anerkannte, bzw. legale Kryptowährungen im Markt etablieren.

Die jetzt gehandelten Parallelwelt-"Falschgeld"-Tauschcodes werden im Gegenzug also einfach komplett anuliert, bzw. wertlos vom Markt gefegt!
Der Totengräber des Euro sucht das Leben danach. Oder doch nur Anlagemöglichkeiten um noch mehr Ramschanleihen kaufen zu können?

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel
Aus der Community
LUS Wikifolio-Index BITCOIN performance Index Zertifikat Open-End (LASW)
Chart: arniarni
LUS Wikifolio-Index BITCOIN, ETHEREUM & GOLD Index Zertifikat Open-End (LASW)
Chart: arniarni
LUS Wikifolio-Index BITCOIN performance Index Zertifikat Open-End (LASW)
Chart: arniarni