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Armin Laschet Laschet sieht Konservativismus nicht als Markenkern der CDU

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
18.02.2018, 08:35  |  2384   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet warnt vor einem Rechtsruck in der CDU. "Wir müssen deutlich machen, dass der Markenkern der Christlich Demokratischen Union eben nicht das Konservative ist, sondern dass das christliche Menschenbild über allem steht", sagte Laschet in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Weiter sagte er: "Mit dem, der die Achsen verschieben will, werden wir hart streiten. Ich bin bereit, darüber eine harte Grundsatzdebatte zu führen."

Der designierte bayerische Ministerpräsidenten Markus Söder hatte zuletzt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt: "Wir sind für die bürgerliche Mitte, aber auch für die demokratische Rechte da." Der F.A.S. sagte Laschet, die CDU sei "keine Sammlungsbewegung der demokratischen Rechten". Das Ziel der Partei könne nicht sein, "alles, auch programmatisch, zu sammeln, das rechts von der politischen Linken ist". CDU und CSU müssten ihre Politik aus ihren Werten heraus gestalten und verhindern, dass rechts von ihnen eine Partei entstehe. Laschet berief sich damit auf Konrad Adenauer. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende, zugleich Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, machte sich in diesem Sinne für eine inhaltliche Erneuerung stark. "Wir brauchen ein neues Grundsatzprogramm. Das alte stammt aus dem Jahr 2007. Das war vor der Weltfinanzkrise, vor der europäischen Schuldenkrise, vor der Flüchtlingskrise, vor den Krisen rund um Russland, vor der Herausforderung durch Trump, vor dem Brexit", sagte Laschet der F.A.S. Es würde der CDU gut tun, sich unter den neuen Bedingungen ihrer Grundsätze zu vergewissern und sie in die neue Zeit zu übersetzen. Darüber berät am Montag der Parteivorstand. Auch der Mitgliederbeauftragte der CDU, Henning Otte, hatte sich diese Woche für ein neues Grundsatzprogramm ausgesprochen. Ein entsprechender Beschluss soll beim Sonderparteitag Ende Februar gefasst werden.

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Kommentare

Wer solche Wahlplakate aufstellt, ist offensichtlich zu allem faehig ...

Bild: https://pbs.twimg.com/media/C99o5uLXUAAxiGn.jpg


Nun moechte Laschet also ein neues Narrativ auftischen.

Hintergrund ist, dass Menschen vor allem emotional und nicht rational agieren.

Ob konservativ/christlich/liberal ist ein Kopfgeburt, also wenig emotional behaftet.

Ob Merkel die CDU jedoch gegen deren Willen 'entkernt' hat, bzw. ob die CDU aus lauter SchlappschwaenzeInnen besteht, die das mit sich haben machen lassen, ist dagegen eine hochemotionale Angelegenheit.

Und da setzt nun Laschets neue Geschichte an. Eigentlich sei die CDU ja schon lange nicht mehr konservativ gewesen und die Partei sei Merkel eben gefolgt, weil man sowieso in diese Richtung marschieren wollte.
Hätte nicht gedacht dass ich der Lusche mal zustimmen muss.

Natürlich hat die CDU mit Konservatismus nichts zu tun. Der Markenkern besteht vielmehr aus Beliebigkeit, Machtgeilheit und darin dem Zeitgeist hinterher zu hecheln.

Das C steht im übrigens nicht für christlich sondern ist das Symbol für den islamischen Halbmond der die Absicht der C* DU den Islam in Deutschland zu implementieren verdeutlicht.

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