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Anlegerverlag Commerzbank: Wohin des Weges?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
20.02.2018, 10:46  |  1189   |   |   

Wer sich an diese heutzutage aus der Mode gekommenen Bilderrätsel noch erinnert, wird beim Chartbild der Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001) wohl an ein „Drudel“ erinnert. Ein verwirrendes Bild, bei dem man herausfinden muss, was es wirklich darstellt. Rauf oder runter? Trendwende oder nur ein Rücksetzer? Neue Hochs oder zweites Bein der Korrektur? Man kann den Chart mit Blicken durchbohren wie man will, er gibt derzeit nur eine Aussage preis: Die Akteure wissen momentan nicht, was sie tun sollen. Wo liegt das Problem?

Einerseits würden viele, die sich daran „gewöhnt“ haben, dass diese Aktie einfach nur zulegt, gerne erneut zugreifen. Aber das Anfang des Monats präsentierte Zahlenwerk nebst Perspektive 2018 war eben nicht gerade überzeugend. Anfängliche Kursgewinne verwandelten sich, als die Daten am 8. Februar auf den Tisch kamen, in ein Minus, dem Anschlussverkäufe folgten. Auf der anderen Seite fragt man sich, ob diese Reaktion so drastisch ausgefallen wäre, wäre die Präsentation der Bilanz nicht ausgerechnet mitten in einen ohnehin dramatisch fallenden Markt hinein geraten. Lässt sich diese Frage unmittelbar beantworten? Nein. Also, was tun?

Wie üblich in Phasen, in denen hinsichtlich der Perspektive eines Aktienkurses die Fragezeichen dominieren, bietet es sich an, stur pragmatisch vorzugehen und die Signale abzuwarten, die die Charttechnik generieren wird. Denn das wird natürlich nicht ausbleiben, die Commerzbank-Aktie wird nicht ewig an diesem Punkte stehen bleiben.

Wir sehen, dass sich eine kurzfristige Abwärtstrendlinie gebildet hat, die die Aktie momentan zusammen mit der 20-Tage-Linie im Bereich um 13 Euro bremst. Sollte es gelingen, diese Hürde mit Schlusskursen über 13,10 Euro glaubwürdig zu überbieten, wäre der Weg nach oben aus charttechnischer Sicht erst einmal in Richtung 13,50/13,60 Euro frei. Im Gegenzug würden Closings unter 12,30 Euro und damit unter der Unterstützungszone 12,34/12,41 Euro wohl ausreichen, um den Bären das Signal zu generieren, dass die Korrektur noch nicht vorbei ist, sondern ein zweites „Bein“ ausbilden dürfte, das dann durchaus imstande wäre, das bisherige Korrekturtief bei 11,81 Euro sogar zu unterbieten.

 

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