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Anlegerverlag Deutsche Bank: Ausbruch kommt näher – es wird spannend!

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
21.02.2018, 10:44  |  932   |   |   

Bilanz und Perspektive waren höchst uninsipiererend bei der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008), aber diese zur Monatswende präsentierten Daten sind jetzt „abgefrühstückt“, sprich die Aktie hat dafür bereits büßen müssen. Immerhin, Ende Januar kratzte der Kurs noch an der 16 Euro-Marke, vor knapp zwei Wochen tauchte sie kurzzeitig unter 12,50 Euro – das ist nicht gerade ein Pappenstiel. Damit geht es jetzt weniger um Daten, sondern vor allem um die Charttechnik. Die Trader dominieren wieder das Geschehen. Und eine charttechnische Entscheidung rückt näher. Spannend vor allem deshalb, weil klar ist, dass sich da eine Trading-Chance anbahnt, aber noch offen ist, in welche Richtung die weisen wird. Sehen wir uns das mal an:

Sie sehen im Chart, dass die Aktie an der in den Herbst 2016 zurück reichenden Auffangzone 12,26/12,36 Euro erst einmal nach oben gedreht hat.  Womit der Ankerpunkt für einen Short-Trade schon fest stünde, denn sollte der Kurs diesen Level in einem zweiten Anlauf doch noch unterbieten, wäre der Weg nach unten erst einmal frei. Bislang aber versucht man sich auf der Oberseite, sicherlich wesentlich beeinflusst durch den Umstand, dass Merrill Lynch das Kursziel der Aktie am Montag von 12 auf 15 Euro angehoben hatte und von „Underperform“ auf „Neutral“ heraufstufte. Allerdings betonte man dort, was wir an dieser Stelle schon öfter hervorgehoben hatten: Die Restrukturierung zieht sich länger als erwartet hin, so dass Merrill Lynch keine nachhaltige Trendwende, sondern „nur“ eine Erholung erwartet. Aber:

15 Euro wären für einen Long-Trade ja schon interessant. Und das wäre ein Kursziel, das auch charttechnisch nachvollziehbar wäre, denn bei 14,70/15,00 Euro wartet eine Widerstandszone, knapp darüber, bei 15,14 Euro, die 200-Tage-Linie. Was wäre nötig, um erwarten zu dürfen, dass die Aktie sich dorthin auf den Weg macht? Ein Schlusskurs über dem nächstgelegenen Kreuzwiderstand. Der besteht aus dem November-Tief bei 13,82 Euro und der 20-Tage-Linie, aktuell bei 13,74 Euro. Würde die Aktie diese doppelte Hürde überspringen, wäre das ein kurzfristig bullishes Signal, das für die Trading-Ebene allemal interessant wäre … sofern die Bären dieser Chance nicht vorher den Teppich unter den Füßen wegziehen.

 

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