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Anlegerverlag ADVA Optical Networking: Die Zahlen sind da – und jetzt?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
22.02.2018, 09:51  |  864   |   |   

Vorhin kamen die Zahlen also: Das Ergebnis des Telekommunikationsinfrastruktur-Unternehmens ADVA Optical Networking (ISIN: DE0005103006) für das Jahr 2017 liegt auf dem Tisch, zugleich gibt ADVA eine Prognose für das laufende erste Quartal 2018. Allzu inspirierend sind die Zahlen nicht. Ein Umsatz, der 2017 etwa zehn Prozent unter dem des Jahres 2016 lag, ein Nettoergebnis in der Verlustzone. Andererseits: Damit war zu rechnen, nach dem schwachen zweiten Halbjahr. Und darauf hatte die Aktie mit ihrem Abstieg im Juli und August bereits reagiert. Interessanter war für die Anleger, wie ADVA ins neue Jahr gestartet ist.

Die Umsatzprognose von 115 bis 130 Millionen Euro bewegt sich im Rahmen einer Größenordnung, die man auch im dritten Quartal sah und mit der die Analysten gerechnet hatten. Die Frage wird sein, was dabei herausspringt. Der Margen-Avis von -1 bis +4 Prozent macht deutlich: Viel Gewinn wird man nicht erwirtschaften können. Aber auch das überrascht nicht, die Analysten rechneten schon im Vorfeld nur – im Schnitt – mit einem Gewinn um die drei Cent pro Aktie im laufenden Quartal. Kurz: Wirklich böse Überraschungen blieben aus, auch, wenn das Zahlenwerk zweifellos nicht gerade als gut bezeichnet werden kann. Aber:

Es reichte, um einen weiteren Abverkauf zu verhindern, zumindest, was die erste Reaktion am Markt angeht. Per 09:30 Uhr notierte ADVA nach anfänglichen, leichten Abschlägen nahezu unverändert. Wenngleich die ultra-kurzfristige Aufwärtstrendlinie schon am Mittwoch leicht unterboten wurde, bleibt der Kurs dadurch doch vorerst in Reichweite der entscheidenden Widerstandszone zwischen 6,39 und 6,96 Euro, deren Überwinden eine mittelfristig relevante Trendwende bedeuten würde. Aber zwischen Stabilisierung und Ausbruch nach oben liegt noch allerhand. Und ob diese Ergebnisse ausreichen, um ADVA über 6,96 Euro zu tragen, ist momentan noch fraglich. Bevor das nicht der Fall wäre, wären Long-Trades riskant. Aber als erstes Fazit ließe sich festhalten: Für Short-Trades war das Ergebnis nicht schwach genug, es sei denn, die Aktie würde heute noch deutlich an Boden verlieren und zumindest unter 5,90 Euro schließen.

 

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