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Porno & Virtual Reality Wer wird das Beate Uhse des 21. Jahrhunderts?

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22.02.2018, 12:45  |  19522   |   

Die Unternehmerin Beate Uhse gründete nach dem Zweiten Weltkrieg einen Versandhandel mit Erotikartikeln. 50 Jahre später zeigen Eis.de und Amorelie, dass mit dem Versand von Toys noch immer ordentlich Kasse gemacht werden kann. Wohin geht die Reise der Erotikindustrie?

Lange Zeit galt die Erotikbranche als Nische. Neben Beate Uhse ist Orion das bekannteste Unternehmen, dass mit der Lust Geld verdient. Orion ist größter Erotik-Großhändler Deutschlands und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr ein Wachstum von 8,6 Prozent. Insgesamt betrachtet, macht der Versand von Erotikartikeln nur einen kleinen Teil der Industrie aus. Mit der Produktion von Erotikfilmen konnte bislang der größte Umsatz erzielt werden, denn gestöhnt wird in allen Sprachen gleich. So kam es, dass Erotikfilme der VHS-Kassette mit zum Durchbruch verhalfen. Seither hat sich die Branche stark verändert.

Deutschland: Pornoweltmeister

Laut dem Focus ist die Bundesrepublik der zweitgrößte Pornomarkt der Welt. Mit Sexfilmen wird ein jährlicher Umsatz von 800 Millionen Euro erzielt – in den USA macht die Erotikbranche circa acht Milliarden Dollar. Weltweit werden jährlich über 70 Milliarden Dollar mit Pornografie erzielt. Bis 2030 könnte der Umsatz auf 340 Milliarden Dollar steigen, so Focus.

Schon seit einigen Jahren gehören Sexfilme zu den gefragtesten Angeboten im Netz. „Ein Viertel aller Suchanfragen bei Google bezieht sich auf Pornografie“, so die Frankfurter Rundschau. Dies sind dann 68 Millionen Suchanfragen täglich. Laut der Studie von Netzsieger waren wir Deutschen sogar Weltmeister im Porno schauen – vor Spanien, England und den USA. Pro Tag verdienen Onlineportale mit pornografischen Inhalten 12,6 Millionen Euro, so das Ergebnis der Studie. Nur wenn Fußball läuft, dann wird es merklich ruhiger auf den Online-Erotikseiten. Zu den bekanntesten Portalen gehören PornHub, X-Hamster und YouPorn. Diese Seiten haben monatlich mehrere hundert Millionen Besucher. Es gibt unzählige kostenlose Seiten, jedoch wird an den Umsonstguckern trotzdem gut verdient: über Werbung und den Verkauf der Daten, so die ZEIT.

Erotik im Internet: Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realität

Das Internet macht den Gang in die Videothek überflüssig. Der Focus schrieb: „Pornografie befriedigt das menschliche Bedürfnis nach Lust und Schaulust und wo menschliche Bedürfnisse bestehen, sind seit jeher gute Geschäfte zu machen“. Jedoch machten die technischen Möglichkeiten den Nutzer zwangsweise zum Voyeur. Ob beim Live-Chat im Internet oder bei der Betrachtung eines Pornos, stets waren die Möglichkeiten der Interaktion eher eingeschränkt. Die virtuelle Realität wäre ein großer Schritt in Richtung Echtheitserlebnis.

Die technischen Möglichkeiten schreiten weiter voran. Hierzu gehören künstliche Intelligenz (KI) und Virtuelle Realität (VR). Beide Technologien könnten der Erotikindustrie neue Impulse verleihen. Die ZEIT schrieb: „Virtual Reality bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Ausgerechnet die Pornobranche könnte der neuen Technologie zum Durchbruch verhelfen“. Die Zeitung zitiert eine Studie der Investmentbank Piper Jaffray, wonach der Umsatz mit Pornografie in der virtuellen Realität im Jahr 2025 bei einer Milliarde Dollar liegen könnte.

Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen Smart Media Star von sich reden. Mit „Reality Lovers“ betreibt das Unternehmen eine Erotikseite im VR-Format. Nach dessen Erfahrung entsprechen realistische Formate immer mehr dem Wunsch der Nutzer. Angebote im Virtual Reality-Format heben sich auch insofern von der klassischen Pornoindustrie ab, als dass auch Frauen viel eher bereit sein werden für den Inhalt zu zahlen, denn dieser kann wesentlich mehr Zärtlichkeit haben, so René Pour von Smart Media Star. Auf den üblichen Pornoseiten ist der durchschnittliche Besucher männlichen, 38 Jahre alt und bleibt circa 10 Minuten auf der Seite. Als größte Hürde für die Durchsetzung von Virtual Reality wird die Anschaffung der notwendigen VR-Brille gesehen. Laut der ZEIT kaufe sich niemand ausschließlich eine VR-Brille, um Pornos anzuschauen. Eine Studie von Bitkom hat belegt, dass jeder fünfte Bundesbürger schon einmal eine VR-Brille benutzt hat. Die generelle Hemmschwelle ist somit recht niedrig. 

VR-Inhalte im TV

Neben der Pornoindustrie sind auch große Filmunternehmen und Serienanbieter wie Netflix und Amazon daran interessiert Inhalte in VR anzubieten. In den USA ist man bereits dabei Konzerte und Sport-Events mit der VR-Technik aufzunehmen. Diese Anwendung könnte der VR-Brille zum Durchbruch verhelfen. Immerhin sind die Preis durchaus erschwinglich: 2012 gingen die ersten VR-Brillen in Serie, derzeit kostet die Oculus Rift 449 Euro.

Neuer erotischer VR-Reiz: Die totale Illusion 

Das Berliner Unternehmen me.mento 3D hat einen weiteren Anreiz zum Kauf einer VR-Brille gefunden: Die Kryptowährung redBUX. Der redBUX dient als Zugang, Zahlungsmittel und Tauschmittel für die erste virtuelle Reeperbahn, wie das Magazin Business Punk das Produkt vrXcity beschreibt. Während bislang versucht wurde durch die Aufnahme von realen Darstellern ein VR-Erlebnis zu kreieren, hat me.mento 3D einen anderen Ansatz. Die Pornostars werden in unterschiedlichen Positionen eingescannt und ihr Avatar kann sämtliche Bewegungen ausführen. Erstmals können die Fans mit ihren Erotikstars fast hautnah in Kontakt treten. Die Technik ermöglicht Avatare mit künstlicher Intelligenz, die der Besucher der vrXcity sehen, hören und sogar spüren kann, so das Versprechen von CEO Tobias Platte. Daneben erschafft me.mento 3D mit der vrXcity eine vollkommene Illusion mit unterschiedlichen Räumen, Szenen und Handlungsmöglichkeiten. In der vrXcity gibt es Pornostars, Anbieter von Erotikartikeln und jeder Nutzer könnte selbst zum Star werden.   

Hier gehts zur Whitelite für den ICO.

Fazit

Fest steht, die Erotik- und Pornoindustrie hat längst ihr anrüchiges Image verloren. Sextoys gehören zum Lifestyle und sehen wie Designobjekte aus. Daneben ist der Sado-Maso-Streifen „Fifty Shades of Grey“ für Jugendliche das, was Harry Potter für Kinder ist. Die Pornoindustrie findet im Internet ihre Kunden. Dies belegen die millionenfachen Portalzugriffe. Zudem ist die Lust wie eine nimmersatte Raupe und VR-Inhalte werden sich über kurz- oder lang durchsetzen. Das Unternehmen me.mento 3D wird mit seiner vrXcity in diesem Jahr das innovativste Produkt der Branche lancieren.

 

Quellen:

Netzsieger

Focus

ZEIT

WiWo

 

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