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PayPal Folgt noch eine weitere Abwärtswelle?

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Gastautor: Robert Sasse
22.02.2018, 16:35  |  2248   |   

Liebe Leser,

obwohl die PayPal-Aktie im vergangenen Jahr durch einen ausgesprochen stabilen und stetigen Aufwärtstrend auf sich aufmerksam gemacht hat, ging der jüngste Abverkauf an der Wall Street nicht spurlos an ihr vorüber. Mit einem Anstieg auf 86,41 US-Dollar hatte die Aktie am letzten Handelstag im Januar sogar noch einmal ein neues Hoch gebildet. Doch gemeinsam mit dem breiten Gesamtmarkt musste die PayPal-Aktie schon am Folgetag den Weg nach unten antreten.

Unangenehm ist, dass der Startschuss zu dieser Abwärtsbewegung mit einem Gap erfolgte, das noch immer nicht geschlossen werden konnte. Zwar ist die Neigung der amerikanischen Anleger, Kurslücken wieder zu schließen, legendär, dennoch muss immer noch mit der Möglichkeit einer Erschöpfungslücke gerechnet werden. Diese würde bedeuten, dass es den Käufern nicht mehr gelingen wird, das Gap vollständig zu schließen.

Ist die Schwäche besonders groß, dringt der Aktienkurs nicht einmal mehr bis an den unteren Rand der Kurslücke vor. Der Umgang mit dem Gap könnte für die Anleger deshalb ein erstes Indiz dafür darstellen, wie es mit der PayPal-Aktie nicht nur kurz-, sondern auch mittelfristig weitergehen wird.

Mindestens ebenso bedeutsam wie die Kurslücke ist die Frage, ob die Korrektur bereits beendet ist oder noch eine zweite Abwärtswelle folgen wird. Für die Annahme einer zweiten noch folgenden Abwärtswelle spricht die innere Struktur der Konsolidierung. Sie hat bislang nur einen zweiteiligen Verlauf. Zudem ist es den Käufern nicht gelungen, mehr als die Hälfte der Verluste wieder aufzuholen. Das unabgeschlossene Muster in Verbindung mit der Schwäche der Bullen mahnt zur Vorsicht.

Wie weit könnte eine weitere Abwärtswelle reichen?

Eine zweite Abwärtsstrecke würde sich harmonisch ins Korrekturbild einfügen und sie könnte prinzipiell jederzeit starten. Ein erstes Ziel wäre das bisherige Jahrestief bei 71,81 US-Dollar. Es würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur angesteuert, sondern auch unterboten werden.

Hat innerhalb einer dreiteiligen ABC-Korrektur die C-Welle in etwa die gleiche Ausdehnung wie die A-Welle, muss mit Kursverlusten von rund 15 US-Dollar gerechnet werden. Das würde Abgaben bis in den Bereich von 62 US-Dollar bedeuten. Markante Zwischenhochs und Zwischentiefs aus dem letzten Jahr finden sich jedoch bereits zwischen 65,00 und 66,00 US-Dollar. Für die Bullen besteht damit die Chance, eine potentielle zweite Korrekturwelle bereits auf diesem etwas höheren Niveau abzufangen.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim.

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