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Deutsche Bank und Brexit Es herrscht Ungewissheit und Angst!

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Gastautor: Robert Sasse
22.02.2018, 18:30  |  1072   |   

Liebe Leser,

der Deutsche-Bank-Chef rechnet mit hartem Ausstieg Großbritanniens aus der EU: Wie die Nachrichtenagentur Reuters kürzlich mitteilte, bereite John Cryan die Bank auf einen schwierigen Brexit vor.

Cryan: Wir nehmen „das Schlimmste an“

Am Mittwochabend verkündete er in Brüssel: „In Bezug auf den Brexit nehmen wir das Schlimmste an.“ Dass es im Anschluss an das geplante Ausscheiden im März 2019 eine Übergangsperiode geben soll, bewertete er jedoch positiv.

Dennoch herrsche Unklarheit: „Ich weiß immer noch nicht, wie der Brexit aussieht. Und wir werden es vielleicht bis zur allerletzten Minute nicht wissen“, so der Manager. Sicher sei jedoch, dass London auch nach dem Ausstieg Großbritanniens auf abschätzbare Zeit ein wichtiger internationaler Finanzstandort bleibe, erklärte er weiter.

Deutsche Bank lagert Kundenbetreuung nach Frankfurt um

Deutschlands größtes Geldhaus bereitet sich seit einiger Zeit auf den kommenden Brexit vor. Im Mittelpunkt steht die Auslagerung der Kundenbetreuung von London nach Frankfurt. Von der digitalen Migration betroffen, seien laut Konzernangaben rund 20.000 institutionelle Kunden im Wertpapierhandel.

Im Bereich der Mitarbeiter will man indes keine eklatanten Einschnitte vornehmen: „Das werden nicht Tausende, sondern eher Hunderte“, so der für das Kapitalmarktgeschäft bei der Deutschen Bank mitverantwortliche Manager Stefan Hoops Mitte Januar.

May will Übergangsphase verlängern

Zur Einordnung: Großbritannien will im März 2019 die EU verlassen. Die anschließende Übergangsphase soll bis Ende 2020 andauern. Im Zuge jener Periode soll Großbritannien provisorischen Zugang zum EU-Markt erhalten. Somit könnte man vorübergehend Teil der Europäischen Zollunion (EUCU) sowie des EU-Binnenmarkts bleiben.

Premierministerin Theresa May reicht das offenbar nicht aus: Laut Reuters-Informationen will die Politikerin bei den Scheidungsverhandlungen mit der EU-Kommission auf eine Verlängerung der Übergangsphase pochen, um die notwendigen Prozesse in Gang setzen zu können, hieß es. Kritiker befürchten deshalb, dass die Interimszeit zu einem Dauerzustand werden könnte.

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Ein Beitrag von Marco Schnepf.

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