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„Airbnb-Plus“ kommt bald auch nach Deutschland

Gastautor: w:o Gastbeitrag
23.02.2018, 12:23  |  2691   |   |   

Berlin. Der Zimmervermittler Airbnb will seinen neuen Luxus-Dienst „Airbnb-Plus“ auch nach Deutschland bringen. Das erfuhr WELT am Rande einer Veranstaltung in San Francisco, auf der das Unternehmen den Service vorstellte. Airbnb will mit dem Programm in das Luxus-Segment vorstoßen und anspruchsvollen Kunden besonders schöne, von eigenen Mitarbeitern persönlich begutachtete Unterkünfte anbieten.

 

Ab sofort gibt es 2000 Airbnb-Plus-Unterkünfte in 13 Städten, darunter San Francisco, Shanghai, Kapstadt, Sydney und London. Eine Stadt in Deutschland ist zum Start nicht dabei, aber das soll sich ändern: „Bis Ende dieses Jahres wollen wir Airbnb-Plus auch in Deutschland verfügbar machen“, sagte Jeroen Merchiers, Europa-Chef des Unternehmens.

 

Die Airbnb-Experten arbeiten bei jedem Gastgeber, der sich um den Plus-Status besitzt, eine 100 Punkte umfassende Checkliste ab. Sie schauen sich etwa an, wie schnell das Internet ist, wie die Küche ausgestattet ist und wie bequem die Betten sind. Zudem richtet das Unternehmen einen Kundendienst ein, der rund um die Uhr erreichbar sein soll. All das hat seinen Preis: Eine Plus-Unterkunft kostet im Durchschnitt 250 Dollar pro Nacht.

 

Airbnb präsentierte in San Francisco auch erstmals ein Programm zur Kundenbindung. Wer besonders häufig mit Airbnb reist und von seinen Gastgebern besonders gute Bewertungen erhält, soll in Zukunft Annehmlichkeiten bekommen, etwa Rabatte oder Transfers zum Flughafen. Das Programm namens „Superguest“ startet im Sommer mit 10.000 Kunden, bis Ende des Jahres soll es für die gesamte Airbnb-Gemeinde zugänglich werden.

 

Zudem greift Airbnb ab jetzt auch Buchungsplattformen wie Booking und Expedia an. Das Portal führt eine Kategorie ein, über die gezielt Hotels gesucht werden können. Marken wie Hilton und Marriott sollen dort aber nicht zu finden sein, sondern nur kleine Boutique-Hotels und lokale Bed-&-Breakfast-Anbieter.

 

Dieser Beitrag erschien in der WELT, 23.2.2018.



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