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Verlegerverband Diskussion in der Schweiz verläuft sehr extrem

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
24.02.2018, 13:40  |  606   |   |   

BERLIN (dpa-AFX) - Der Streit um die Rundfunkgebühr in der Schweiz ist nach Ansicht der Zeitungsverleger in Deutschland kein Vorbild. "Die Diskussion in der Schweiz verläuft nach unserem Eindruck sehr extrem - bis hin zu einer faktischen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", erklärte eine Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Es sei allerdings damit zu rechnen, dass der Volksentscheid am 4. März Auswirkungen auf Deutschland haben werde. "Es wird ja schon jetzt auch in Deutschland eine Diskussion über die Fragen der Struktur, der Kosten und des Auftrags der Rundfunkanstalten geführt."

Dabei solle die Existenzberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks allerdings nicht infrage gestellt werden. Andererseits sei richtig, dass der Rundfunkbeitrag in Deutschland das finanzielle Medienbudget jedes einzelnen im europäischen Vergleich stark belaste. "Er ist nach einer McKinsey-Studie mit 42 Prozent der größte Brocken der Medienausgaben von Privathaushalten", so die BdZV-Sprecherin./ah/DP/zb

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Weg mit dem Zwangsbeiträgen für das ErziehungsTV unserer Regierung. Ich höre gelegentlich HRInfo oder Deutschlandfunk im Auto (TV schaue ich gar nicht mehr): vollkommen einseitige Berichterstattung zB über Syrien, Russland, AfD, "Flüchtlinge", Ausländerkriminalität etc etc

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