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Frankfurt am Main Wortstark: Anarchisten und Reformer auf der Crypto Assets Conference

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27.02.2018, 13:38  |  4890   |   

Heute ist der zweite Tag der "Crypto Assets Conference 2018“ in Frankfurt am Main. Auf Einladung der Frankfurt School of Finance and Management nehmen circa 330 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Aufsichtsbehörden und Banken an der Fachtagung teil.

Die junge Branche der Kryptowährungen steht vor einigen Herausforderungen. Positive Worte fand zum Auftakt der Veranstaltung Philipp Sandner, Leiter des Blockchain Centers der Frankfurter Privatuniversität: „2017 war das Jahr der globalen Aufmerksamkeit für Bitcoin. 2018 muss das Jahr der Blockchain-Innovation und der Lenkung der Krypto-Wirtschaft werden.“

Wie das Handelsblatt berichtet, ging es bereits am ersten Tag recht schnell um die wichtigsten Punkte: Regulierung von Kryptowährungen, ICOs und Krypto-Börsen. Bankhäuser und Aufsichtsbehörden stehen den Kryptowährungen kritisch gegenüber und vergleichen sie meist mit klassischen Fiatwährungen. Austin Alexander von der US-Bitcoin-Börse Kraken meinte, dass die klassische Finanzindustrie den Abwehrkampf nur mit Unterstützung der Staaten gewinnen können, so das Handelsblatt. Alexander wurde noch deutlicher: „Die Kryptowelt ist auf Dauer gar nicht regulierbar."

Auf der Konferenz trafen wir auch Patrick Löwer von me.mento 3D. Das Berliner Unternehmen entwickelt die erste virtuelle Reeperbahn und steckt gerade mitten in der finalen Phasen zum ICO, der Ende März startet. Das Unternehmen wird für die virtuelle Reeperbahn den redBUX-Token lancieren, wie ntv berichtet. Wir wollten von Löwer wissen, wie aufwendig der ganze Prozess ist? "Seit Beginn der Idee, besonders wegen den Regulierungen, ist die juristische Vorbereitung elementar und intensiv. Sie  beschränken sich nicht nur auf die reine Vorbereitung des ICOs, sondern begleiten auch das operative Geschäft", so Löwer. Auch Löwer ist eher gegen eine strenge Regulierung, jedoch für Transparenz für die Anleger. 

Hier gehts zur Whitelite für den ICO.

Fabian Vogelsteller vom Ethereum-Netzwerk begrüßte mögliche staatliche Regulierungen: „Diese machen unser System stärker.“ Viele alte Hasen und Krypto-Enthusiasten sehen das natürlich ganz anders und meinen, dass die neue Technologie maximale Freiheit bräuchte, so auch Gordon Einstein von CryptoLaw Partners. Wie der Brückenschlag zwischen Realwirtschaft und Krypto-Industrie gelingen kann, blieb jedoch offen.

Die Hürden sind womöglich höher, als manch einer erwartet. So hatte die EU-Kommission am Montag zu einem Fachgespräch zur Regulierung von Kryptowährungen geladen, zu dem Bankenverbände eingeladen wurden aber niemand vom deutschen Blockchain-Bundesverband, wie Nina Siedler, Sprecherin des deutschen Blockchain-Bundesverbands, gegenüber dem Handelsblatt berichtete. Valdis Dombrovskis, der Finanzchef der EU, sagte am Montag, dass sie die Möglichkeit nicht ausschließen auf EU-Ebene voranzuschreiten. Als nächstes Treffen sich die G20-Finanzminister und Zentralbanker im März in Buenos Aires, wo erneut Kryptowährungen auf der Tagesordnung stehen. Erste Entscheidungen über den Umgang mit Kryptowährungen könnten noch 2018 oder Anfang 2019 fallen. Bislang sieht es so aus, dass es noch keinen Konsens zwischen den G20-Ländern gibt, Kryptowährungen streng zu regulieren.

Heute Nachmittag geht es auf der Konferenz um die beiden Themenblöcke: Investing, Token & ICOs und Crypto Economics. Philip Sanders wird einen Ausblick auf die Crypto-Assets in diesem Jahr werfen und Martin Diehl von der Bundesbank zur: "Role of virtual currencies" sprechen.

Quellen:

Handelsblatt

The Guardian

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