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Ölpreise geben weiter nach
Foto: Georg Henrik Lehnerer - 123rf Stockfoto

Ölpreise geben weiter nach

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.02.2018, 08:05  |  690   |   |   

FRANKFURT/SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Verluste vom Vortag angeknüpft und sind weiter gesunken. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern belastet die Sorge vor einer zu hohen Fördermenge in den USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 66,33 US-Dollar. Das waren 30 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 62,67 Dollar.

Zur Wochenmitte steht die Entwicklung der US-Ölreserven im Fokus der Anleger. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 933 000 Barrel ausgeht. Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm.

Bei den offiziellen Daten erwarten Analysten ebenfalls einen Anstieg der US-Ölreserven. Sollte es am Nachmittag bei der Veröffentlichung der Lagerdaten zu einer Überraschung kommen, ist mit deutlichen Ausschlägen der Ölpreise zu rechnen. Am Vortag hatte der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, mit einer weiterhin hohen Steigerung der Ölproduktion in den USA gerechnet.

Das derzeitige "explosive Wachstum" der US-Förderung könne noch über dieses Jahr hinaus andauern, sagte Birol. Schon jetzt liegt die Fördermenge in den USA auf einem Rekordhoch von mehr als zehn Millionen Barrel pro Tag./jkr/zb

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