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Börse Daily am Sonntag mit DAX, Commerzbank, E.ON, Infineon, Deutsche Telekom, Vonovia, Salzgitter, S&P 500

04.03.2018, 08:00  |  3390   |   |   

der DAX schloss zum Ende der 9. Kalenderwoche bei 11914 Punkten. Nach einem Stand am Freitag vor einer Woche bei 12484 Punkten schloss der deutsche Leitindex in der vergangenen Woche vom 26. Februar bis 2. März um 570 Zähler oder 4,6 Prozent tiefer. Bis Donnerstag hielt die leicht steigende Tendenz an, wobei der DAX die Hürde um 12600 Punkte zuvor mehrmals nicht nachhaltig überwinden konnte. Danach drehte sich die Richtung mit der Nachrichtenlage schlagartig um und ließ den Index innerhalb von zwei Tagen um mehr als vier Prozent fallen.

Mehr Unsicherheit

Zu den ohnehin bereits bestehenden zwei Unsicherheiten der am Wochenende stattfindenden Parlamentswahl in Italien und dem Ergebnis der SPD-Mitgliederbefragung zur Großen Koalition gesellte sich die Furcht vor einem von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskrieg. Denn er plant bereits in der nächsten Woche, Importzölle auf Stahl und Aluminium einzuführen. Vor allem die Aktien der internationalen Stahlproduzenten zählten deshalb zu den größten Verlierern. Letztlich wird der Trump-Protektionismus auch der US-Wirtschaft empfindlich schaden.

Aus Kanada, China, Mexiko, Brasilien und der EU, die wichtigsten Handelspartner der USA, kamen bereits eindeutige Signale, entsprechende Gegenmaßnahmen vorzubereiten. Zölle verteuern die Preise der betroffenen Güter und lassen die Kosten für die Abnehmer steigen, deren Produkte dann teurer und weniger wettbewerbsfähig werden. In den USA kann das die Flugzeugindustrie oder die Getränkehersteller beispielsweise hart treffen. Unter den zu erwartenden Gegenmaßnahmen der Handelspartner dürften vor allem exportorientierte Unternehmen leiden.

Nur Verlierer

Schließlich dürfte eine solche Abschottung das US-Wachstum schmälern. Höhere Importpreise könnten zudem die Inflation befeuern, wodurch schnellere Zinsschritte wahrscheinlicher werden. Unter 12000 Punkten könnte sich im DAX eine neue Verkaufsdynamik entwickeln mit weiteren Kurszielen bei 11800 und 11500 Punkten. Erwähnt wurde bereits das noch offene Gap um 10800 Punkte, das als Korrekturziel darüber hinaus ebenfalls im Hinterkopf behalten sollte, meint Börse Daily INSIGHT, der Newsletter zur täglichen DAX-Analyse mit zwei Ausgaben pro Handelstag.

DAX (Tageschart in Punkten)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 12003 / 12601 / 12730 / 12745
Unterstützungen: 11901 / 11869 / 11480 / 10786

E.ON: 164 Prozent p.a. in 7 Wochen

(27.02.2018) Die Aktie von E.ON konnte jüngst einen charttechnischen Abwärtstrend nach oben durchbrechen. Doch der Weg zurück in den zweistelligen Kursbereich ist weit. Mit einem Inline-Optionsschein auf die Aktie von E.ON kann man jedoch in relativ kurzer Zeit eine hohe Seitwärtsrendite erzielen. Lesen Sie hier weiter.

S&P 500-Index: Wichtige Hürde genommen

(27.02.2018) Zu Beginn dieser Woche knüpften die Börsen an die Kurserholung aus den Vortagen nahtlos an und konnten auf frische Verlaufshochs zulegen. Besonders bei den US-Indizes zeigt sich der Wille, schon bald wieder zu den Rekordhochs aufzuschließen. Für risikofreudige Anleger stellen wir ein Faktor-Zertifikat Long auf den S&P 500 vor. Lesen Sie hier weiter.

Befürchtungen bestätigt

Die Stabilisierung an den Aktienmärkten setzte sich bis Donnerstag fort, bevor der nächste Abverkauf erfolgte. Wiederum fiel der DAX zunächst bis zur Unterstützung von 12000 Punkten und am Freitag aber darunter. Somit bleibt es weiterhin spannend, da neben einer möglichen Erholung auch ein weiterer Einbruch nicht ausgeschlossen werden kann. Die Experten der TradingGruppe hatten bereits zuletzt eine neue Position abseits des Aktienmarktes aufgebaut, indem sie auf einen fallenden Euro in Südafrikanischen Rand mit einer Chance von 85 Prozent setzten.

Wenn auch Sie ab jetzt von den Entscheidungen der Trading-Experten profitieren wollen, so melden Sie sich noch heute an unter www.trading-gruppe.de. Die TradingGruppe kündigt alle Trades stets transparent per E-Mail und SMS an. Abonnenten erhalten dabei klare Anweisungen zum Ein- und Ausstieg und am Wochenende eine Zusammenfassung über die Entwicklung der beiden Depots, das Aktiendepot und Märktedepot, mit den neuesten Einschätzungen der Experten über die aktuell gehaltenen Positionen. Erfahren Sie mehr und melden sich jetzt an!

Commerzbank: Bis hierher darf sie ruhig fallen!

(02.03.2018) Wertpapiere der Commerzbank erlebten in den letzten 16 Monaten einen wahren Käuferansturm und konnten bis an die 200-Wochen-Durchschnittslinie und knapp darüber zulegen. Doch dieser Bereich erwies sich im Nachhinein doch noch als zu hohe Hürde, die laufende Korrektur geht nun in ihre zweite Phase über. Lesen Sie hier weiter.

Put auf Salzgitter: Unter Druck geraten

(02.03.2018) Eine von US-Präsident Donald Trump geplante Einführung von Zöllen auf Stahlprodukte könnte die Branche nachhaltig schädigen. Ein Put-Optionsschein auf die Aktie von Salzgitter mit einem Basispreis bei 50 Euro und einer Fälligkeit im Dezember kann dabei von fallenden Notierungen überproportional profitieren. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick

Weizen: Steigt steil und schnell

(02.03.2018) Für den Mai-Future von Weizen ging es in den letzten Tagen seit unserem vorherigen Update steil und schnell nach oben auf den höchsten Stand seit August letzten Jahres. Dadurch erreichte der Weizenpreis um 520 US-Cents das erste von uns avisierte Ziel, so dass wir nun ein höheres Ziel ins Auge fassen. Lesen Sie hier weiter.

Infineon: Chance von 112 Prozent

(28.02.2018) Die Aktie von Infineon holte in den letzten Wochen tief Luft. Um jetzt wieder durchzustarten? Denn im Trendkanal bewegt sie sich noch im unteren Bereich. Fakt ist: Analysten trauen der Aktie von Infineon höhere Kurse zu. Für risikobereite Anleger stellen wir einen Mini Future Long auf Infineon mit einer Chance von 112 Prozent vor. Lesen Sie hier weiter.

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