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08.03.2018, 08:15  |  277   |   |   

Marktüberblick

Der Mittwoch begann zunächst mit starken Abgaben gleich zu Beginn des europäischen Börsenstarts. Die nachbörslich stärker gefallenen US-Indizes führten zu Abgaben in Asien-Pazifik, die dann auch auf die ersten Indikationen des DAX drückten und dies sogar unter die 12.000-Punkte-Marke. Anlass der plötzlichen Eintrübung war neben der drohenden Eskalation in Sachen Handelskonflikt die Personalie namens Gary Cohn. Trumps Wirtschaftsberater, der unter anderem auch federführend für die US-Steuerreform war, nahm seinen Hut. Der Deutsche Aktienindex konnte überraschender Weise jedoch nicht nur den anfänglichen Tagesverlust glätten, sondern sogar mit einem Plus von 1,09 Prozent bei 12.245,36 Punkten schließen. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,953 Mrd. Euro. Im Vergleich zum DAX konnte der EuroStoxx50 mit einem Plus von 0,58 Prozent auf 3.377,36 Punkte nicht so stark glänzen. Auch die restlichen europäischen Leitindizes aus London, Paris, Madrid und Zürich erreichten im direkten Vergleich eher mickrige Tagesgewinne. Ausgerechnet der Mailänder FTSE MIB konnte mit einem Zugewinn von 1,22 Prozent auf 22.473,47 Punkte sogar noch den DAX in den Schatten stellen. Ungewöhnlich waren die Gewinne in Europa ohnehin. Steigende Aktienmärkte in Europa, während an der Wall Street die Kurse bröckeln sind eher als Seltenheit zu bezeichnen. Bis zum europäischen Börsenschluss notierten alle drei US-Leitindizes stärker im Minus, vor allem der Dow Jones lag zu dieser Zeit mit mehr rund einem Prozentpunkt im roten Bereich. Bis zum US-Handelsschluss konnte sich der Dow Jones jedoch weit von seinen Tiefs lösen und ging mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 24.801,36 Punkten aus dem Handel. Der NASDAQ100 konnte sich sogar mit einem Plus von 0,24 Prozent in die Gewinnzone manövrieren und der S&P500 grenzte die Tagesverluste auf ein mickriges Minus von 0,05 Prozent auf 2.726,80 Punkte ein. Die US-Administration, unter anderem US-Finanzminister sprach von einer Ankündigung der Zölle im Laufe des Donnerstags. Man sprach von möglichen Ausnahmen für die direkten Nachbarn und Nafta-Mitglieder Kanada und Mexiko.

Am Donnerstag werden der EZB-Zinsentscheid um 13:45 Uhr und besonders die EZB-Pressekonferenz um 14:30 Uhr die Highlights des Handelstages bilden. Am Morgen wird um 08:00 Uhr vorbörslich noch der deutsche Auftragseingang der Industrie für den Januar publiziert. Von der Unternehmensseite berichten unter anderem die US-Konzerne American Eagle Outfitters, Tech Data, Dell Technologies, Kroger, Finisar und United Natural Foods. Die DAX-Konzerne Merck KGaA, Linde und Continental berichten zudem von ihren Jahreszahlen.



Ausblick DAX

Am Donnerstag am Morgen standen die Zeichen an den asiatisch-pazifischen Börsen durchweg auf Erholung. Die US-Futures tendierten jedoch uneinheitlich. Die ersten DAX-Indikationen lagen bei 12.250 bis 12.260 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex konnte sich seit dem heftigen Kursabschlag seit der Xetra-Eröffnung kräftig erholen und schloss mit einem Plus von 1,09 Prozent bei 12.245,36 Punkten. Blickt man auf einen langfristigen Kursverlauf im Wochenchart, so könnte der Fokus auf die Bewegung vom langfristigen Verlaufstief vom 11. Februar 2016 bis zum Rekordhoch vom 23. Januar 2018 von 13.596,89 Punkten zu richten sein. Demnach wären die nächsten übergeordneten Widerstände bei 12.441 und 13.055 Punkten auszumachen. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 11.726 und 11.148 Punkten in Betracht. Ein breiter technischer Unterstützungsbereich ist im Rahmen der letzten Verlaufstiefs von grob 11.830 bis 11.870 Punkten zu registrieren. Kurzfristig erreichte der DAX nun den Widerstand von 12.248 Punkten, der aus der Bewegung von 13.596,89 bis 11.830,98 Punkten ermittelt werden kann.


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