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Im Interview: Carsten Pfau, Geschäftsführer der Agri Terra KG Agri Terra KG - lukrative Beteiligungen an Agrar-Projekten

Gastautor: Rainer Brosy
09.03.2018, 14:52  |  2050   |   |   

Interview mit Carsten Pfau

Die Agri Terra verfügt über die in Latein-Amerika so elementar wichtigen Kontakte und Erfahrungen – davon profitieren Investoren nachhaltig und langfristig. Die Philosophie: durch professionell bewirtschaftetes Landeigentum an wertvollem Agrarland in Südamerika langfristiges, regelmäßiges passives Einkommen erzielen.

In Zeiten von Nullzinsen, überhitzten Aktien und überteuerten Immobilienmärkten nehmen von Jahr zu Jahr immer mehr Anleger die Dienste der Firma mit Hauptsitz in München in Anspruch. Im Gespräch mit Wallstreet-online.de Carsten Pfau, Komplementär und Geschäftsleitung der Agri Terra KG.

Carsten Pfau

Im Interview: Carsten Pfau, Geschäftsführer der Agri Terra KG. Bildquelle: Carsten Pfau

Frage 1:

Die Familie Pfau pflegt eine lange Beziehung zu Paraguay und begann schon früh mit Investitionen in Südamerika. Die Agri Terra KG scheint jedoch ein relativ neues Unternehmen zu sein. Wie ist die Geschichte der Firma?

Carsten Pfau: Die Agri Terra KG gibt es nun seit über fünf Jahren. Mein Bruder und ich sind dagegen schon seit 22 Jahren in Paraguay in verschiedenen Sparten geschäftlich aktiv. Es wurden die ersten externen Anfragen hinsichtlich Beteiligungsmöglichkeiten an uns gerichtet. Die Idee, auch andere Leute in unsere Projekte einzubinden, hatte uns gut gefallen. Wir waren jedoch der Meinung, dass potentielle Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tendenziell lieber Verträge mit einer Firma in Deutschland, nach deutschem Recht und mit deutschen -vor allem deutschsprachigen- Ansprechpartnern abschliessen würden. Die Gründung der Agri Terra KG in Deutschland war dann die Konsequenz. Und dieses Angebot ist tatsächlich sehr gut angekommen. Auch die ganz bewusste Wahl der Rechtsform mit persönlicher Haftung ist im Finanzmarkt selten geworden- wurde von unseren Kunden honoriert. Agri Terra ist inzwischen zu einer international sehr aktiven Gruppe geworden, wir sind neben Deutschland und Paraguay nun auch in Nord- und Mittelamerika sowie in Asien präsent.

Frage 2:

Was genau bietet die Agri Terra KG ihren Kunden und wie ist die Agri Terra organisiert?

Carsten Pfau: Unsere Spezialität sind Agrar-Projekte in Paraguay, im Herzen Südamerikas. Das können wir, davon verstehen wir etwas. Dieser Tätigkeit gehen wir nun seit zwei Jahrzehnten recht erfolgreich nach. In dieser Sparte fühlen wir uns wohl. In 1995 haben wir unsere ersten Rinder erworben und auf die Weide gestellt, dies war damals für uns als BWL-Studenten etwas ganz Besonderes, etwas Aussergewöhnliches. Noch dazu in Südamerika, was ja nun nicht gerade um die Ecke liegt. Zwar haben wir auch massiv in Immobilien investiert, aber die Geschäftsfelder, die uns nachhaltige, regelmässige Einnahmen mit hoher Konstanz und Zuverlässigkeit eingebracht hatten, waren die landwirtschaftlichen Projekte, vom Handel mit Agrarland über die Rinderzucht bis hin zu Plantagen. Als Familie und auch als Firma haben wir uns in diesen Bereichen immer mehr engagiert. Solange bis wir die mitunter sehr launische Immobilienwirtschaft ganz verlassen und uns nur noch den Agrar-Investments zugewandt haben. Dies wissen übrigens auch unsere Kunden, bzw. unsere Anleger sehr zu schätzen: wir sind weder Finanzanbieter, noch Emissionshaus oder Fondsgesellschaft. Wir widmen uns unseren Agrarprojekten, ob nun mit Kundschaft oder auch ohne. Wir sind nicht auf den Vertrieb von Finanzprodukten angewiesen – finden wir keine Anleger, dann machen wir unsere Projekte halt alleine, obgleich dann ggf. auf etwas kleinerer Flamme, sozusagen.

Wir konzentrieren uns derzeit auf drei wesentliche Bereiche: das Rindergeschäft, die Orangenplantagen sowie Gemüse-Gewächshäuser. Bei den Rindern sind wir inzwischen unter den 1% der größten Rinderzüchter des Landes (Paraguay), was bei mehr als 141.000 eingetragenen Betrieben und einem landesweiten Rinderbestand von über 15 Millionen nicht ganz so schlecht ist. Bei den Orangenplantagen dürften wir aktuell drittgrößter Anbauer sein, auch darauf sind wir sehr stolz.

Das bei unseren Kunden derzeit beliebteste Angebot ist der Erwerb von Landparzellen, die per grundbuchlicher Eintragung in das Eigentum des Kunden auf dessen Namen übergehen. Auf diesen Parzellen pflanzen wir für unsere Kunden Orangenbäume, die wir dann hegen und pflegen. Der aus dem Verkauf der geernteten Orangen erzielte Ertrag, wird dem Eigentümer der Landparzelle jährlich ausbezahlt. Dabei sind sehr ordentliche Resultate zu erwarten, was angesichts Null- und Negativzinsen in Europa umso interessanter ist.

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Wertpapier
Mastrind


2 Kommentare

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Kommentare

Agri Terra-Anleger (sowohl beim Rinder-, wie auch beim Orangen-Investment) haben
die Möglichkeit, aus ihren Investment unbeschadet herauszukommen.
Zumindest solange Agri Terra KG noch zahlen kann.

Basis für den Rückerstattungsanspruch ist § 21 des Vermögensanlagengesetzes:
"§ 21 Haftung bei fehlendem Verkaufsprospekt
(1) Der Erwerber von Vermögensanlagen kann, wenn ein Verkaufsprospekt entgegen § 6 nicht veröffentlicht wurde, von dem Emittenten der Vermögensanlagen und dem Anbieter als Gesamtschuldnern die Übernahme der Vermögensanlagen gegen Erstattung des Erwerbspreises, soweit dieser den ersten Erwerbspreis nicht überschreitet, und der mit dem Erwerb verbundenen üblichen Kosten verlangen, sofern das Erwerbsgeschäft vor Veröffentlichung eines Verkaufsprospekts und innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten öffentlichen Angebot der Vermögensanlagen im Inland abgeschlossen wurde. Auf den Erwerb von Vermögensanlagen desselben Emittenten, die von den in Satz 1 genannten Vermögensanlagen nicht nach Ausstattungsmerkmalen oder in sonstiger Weise unterschieden werden können, ist Satz 1 entsprechend anzuwenden."
Die Agri Terra KG verstößt mit ihrem Produktangebot gegen das deutsche Vermögensanlagengesetz.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz BaFin) untersagte der
Agri Terra KG deshalb am 18.06.2018, das Produkt öffentlich anzubieten, siehe
https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2018/meldung_180618_Agri_Terra_KG.html

Agri Terra KG wurde zudem u.a. von „BÖRSE ONLINE“ auf deren "Schwarze Liste" gesetzt.
Googelt man die dort vorher aufgeführten Unternehmen, so haben in den allermeisten
Fällen Anleger, die dort investierten, später große Teile ihres Investments verloren!

Quelle: http://www.boerse-online.de/nachrichten/konjunktur/Agri-Terra-Riskanter-Bullenmarkt-1000690274

Disclaimer

Gastautor

Rainer Brosy
Geschäftsführer

Rainer Brosy (B.Eng.) betreibt eigene Finanz- und Energieportale und gehört zum Team verschiedener ICO`s.

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