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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 10-2018

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Gastautor: Jörg Schulte
12.03.2018, 06:49  |  1538   |   

In einem ohnehin angespannten Markt kamen dann noch die Ankündigungen der Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte seitens der USA. Ebenfalls unschön war die russische Vorstellung einer neuen Generation von Atomwaffen.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die geopolitische Gemengelage hinterlässt in Form von Marktvolatilität ihre Spuren an den Börsen. In einem ohnehin angespannten Markt kamen dann noch die Ankündigungen der Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte seitens der USA. Ebenfalls unschön war die russische Vorstellung einer neuen Generation von Atomwaffen.

Immerhin, nach langem Hickhack, steht nun die Regierung in Deutschland. Allerdings dürfte diese in der Welt nicht gerade als erste Geige wahrgenommen werden. Erschwerend hinzu kommen noch die Wahlergebnisse der Italiener, die ebenfalls weniger pro EU sind. Ebenfalls ist noch kein Ende der unendlichen Brexitgeschichte in Sicht.

Aber auch Beruhigungspillen wurde die ein oder andere verteilt. So gibt es z.B. Anzeichen einer Entspannung der Südostasienkrise. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Un sei Medienberichten zufolge bereit, Atom- und Raketentests auszusetzen und schließe sogar eine Abrüstung nicht mehr aus. Wir stehen diesen Informationen allerdings eher etwas skeptisch gegenüber und schließen ein taktisches Manöver des Machthabers nicht aus.

Aber dennoch konnte der DAX in der vergangenen Handelswoche nach den massiven Kursverlusten der Vorwochen wieder rund 3,1 % zulegen, während der Dow Jones rund 3,2 % hinzugewinnen konnte.

Mehr als 400 Rohstoffunternehmen präsentierten sich in der vergangenen Woche auf einer der weltweit größten Messe dieser Art, der Prospectors and Developers Association of Canada (PDAC) in Toronto. Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir erfahren, dass sich vorsichtiger Optimismus breit macht. Klar festzustellen sei aber ein Bremsklotz für die Branche. Durch die Bereiche Blockchain und Cannabis würde der Rohstoffbranche viel Anleger-Geld fehlen, was es den Unternehmen natürlich deutlich schwieriger macht Aufmerksamkeit zu erregen.

Die Edelmetalle notieren zum Wochenschluss derweil auf dem Niveau der Vorwoche. Nachdem es in der vorletzten Woche danach aussah, das Gold die 1.330,- USD pro Unze knacken würde, wurde nachdem diese Marke erreicht wurde wieder abverkauft. Scheinbar ist der Druck über die Terminmärkte noch zu hoch dieses Territorium zu halten. Der Silberpreis legte 0,2 % auf 16,59 USD pro Unze zu und der Goldpreis notiert mit rund 1.323,- USD pro Unze ebenfalls auf dem Niveau der Vorwoche. Der Platinpreis ging mit einem Kurs von 965,- USD je Unze aus dem Freitagshandel und verlor somit rund 3,- USD. Leicht, um 1,1 % zulegen, aber immer noch unter der 7.000,- USD pro Tonne Marke notiert der Kupferpreis. Am Freitag ging das rötliche Industriemetall mit einem Kurs von rund 6.944,- USD pro Tonne aus dem Handel.

Wie in den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.

Sibanye-Stillwater weiterhin solide unterwegs!

Die Integration der ‚PGM’-Aktivitäten auf den ‚Rustenburg’-Minen übertraf ebenfalls alle Erwartungen.

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First Cobalt startet Bohrlochvermessungsprogramm mit Sonden

Diese Messungen der magnetischen und elektrischen Eigenschaften des Gesteins werden die Interpretation der Ausrichtung der durchteuften Mineralisierungszonen unterstützen.

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Aequus erreicht wichtigen Meilenstein bei der Zulassung und besiegelt Kooperation

AQS1303’ wird zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während der Schwangerschaft entwickelt und soll eine konsistente, anti-emetische Kontrolle bei gleichzeitiger Beseitigung der Gefahr verpasster Dosen aufgrund von Erbrechen erwirken.

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Osisko Gold Royalties erwirbt Förderzinsrechte und Aktien von Victoria Gold

Im Falle einer Produktionsaufnahme, die nach derzeitigen Planungen schon in 2 Jahren erfolgen könnte, sollen hier einmal über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren ca. 200.000 Unzen Gold pro Jahr zu Kosten von weniger als 550,- USD pro Unze gefördert werden.

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GoverMedia Plus Canada Corp. - der neue Player im russischen Internet

Als einer der größten Online-Märkte der Welt bietet Russland unglaubliche Wachstumschancen.

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Maple Gold Mines erhält die letzte Genehmigung und erhöht das Tempo

Das Goldprojekt ‚Douay’ beherbergt mehrere hochgradig mineralisierte Strukturen, die teilweise so interessant waren, das in mehrere Richtungen eingeschränkte Folgebohrungen absolviert wurden.

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TerraX Minerals steckt Landfläche ab und dehnt Zone mit hohen Gehalten weiter aus

Zwei der fünf Bohrungen überprüften den Ausläufer ‚Sam Otto South’ und betätigen sogar eine 2,2 km lange vererzte Zone, die sowohl im Streichen als auch zur Tiefe hin noch offen bleibt.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 


 

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