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Verpasse nicht diese 3 Zitate aus Warren Buffetts Brief an die Aktionäre

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
12.03.2018, 10:00  |  304   |   |   

Ende letzten Monats hat der berühmte Investor Warren Buffett seinen jährlichen Aktionärsbrief an die Aktionäre von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) veröffentlicht. Wie üblich wurde der Brief mit wertvollen Tipps für die Investoren gefüllt und reichte von der Art und Weise, wie das Steuerreformgesetz die Gewinne steigerte, bis hin zu der Frage, warum die Investoren sich niemals Geld leihen sollten, um Aktien zu kaufen.

Hier ist ein Blick auf drei wichtige Punkte aus Berkshires jährlichem Brief an die Aktionäre von 2017, die die Investoren nicht übersehen sollten.

1. Auf der Suche nach „großen Übernahmen“

Es ist kein Geheimnis, dass sich das Vermögen von Berkshire immer weiter vergrößert. Bis Ende 2017 ist Berkshires Kriegskasse von rund 86 Milliarden US-Dollar Ende 2016 auf 116 Milliarden US-Dollar in bar und US-Schatzanleihen angewachsen. Da Berkshire gut darin ist, lukrative Investitionen zu finden, stellt dieses Geld eine riesige Chance für die Aktionäre dar. Aber bis dieses Bargeld investiert ist, liefert es keine wesentlichen Gewinne für den Buchwert.

Glücklicherweise ist Buffett fest entschlossen, dieses Geld so schnell wie möglich zu verwenden.

Das Ziel von Berkshire ist es, das Ergebnis außerhalb des Versicherungsgeschäftes deutlich zu steigern. Dazu müssen wir eine oder mehrere große Übernahmen vornehmen. Wir haben die Mittel, um dies zu tun. … Diese außerordentliche Liquidität verdient nur einen Hungerlohn und liegt weit unter dem Niveau, das Charlie und ich uns für Berkshire wünschen. Aber Sie werden uns an unserem breiten Lachen erkennen, wenn wir die überschüssigen Gelder von Berkshire in produktivere Anlagen umgeschichtet haben.

2. Irrationale Übernahmen

Wenn wir schon über Übernahmen sprechen: Einer der Gründe, warum Berkshire das wachsende Vermögen nicht einzusetzen konnte, liegt darin, dass das Unternehmen keine großen Unternehmen finden konnte, die Berkshire zu vernünftigen bekommen hätte. „Tatsächlich schien der Preis für eine Armee optimistischer Käufe fast irrelevant zu sein“, sagte Buffett über das aktuelle Übernahmenumfeld.

Aber was treibt die Art von Umfeld an, in dem die Preise auf irrationale Niveaus steigen? Buffett hat detailliert die Faktoren beschrieben, die die Unternehmen dazu bringen, Übernahmen zu tätigen, ohne über den Preis nachzudenken:

Sobald ein CEO heiß auf eine Übernahme ist, wird es ihm nie an Prognosen fehlen, die den Kauf rechtfertigen. Seine Mitarbeiter werden jubeln und sich die vergrößerten Zuständigkeitsbereiche und die höhere Vergütung vorstellen, die üblicherweise mit der Unternehmensgröße steigen. Die Investmentbanker, die riesige Gebühren riechen, werden ebenfalls applaudieren. (Frage den Friseur nicht, ob du einen Haarschnitt benötigst.) Wenn die historische Performance des Ziels hinter der Validierung der Übernahme zurückbleibt, werden große „Synergien“ prognostiziert. Tabellenkalkulationen enttäuschen nie.

Diese Kultur wurde natürlich durch die „reichliche Verfügbarkeit außerordentlich billiger Schulden“ angeheizt, sagte Buffett.

3. Gegen den Handel auf Marge

Wenn du den Kauf von Aktien auf Marge in Betracht gezogen hast – oder, noch schlimmer – dies bereits getan hast, möchtest du vielleicht einen Tipp des Orakels von Omaha hören: tue es nicht.

In einer Tabelle in Berkshires jährlichem Brief an die Aktionäre hob Buffett vier Fälle hervor, in denen die Berkshire-Aktie um 37 % oder mehr einbrach. Der jüngste große Rückgang, den er hervorhob, war, als die Berkshire-Aktie zwischen September 2008 und März 2009 um 51 % fiel. Eine Volatilität wie diese bei einer konservativen Aktie wie Berkshire, ist laut Buffett genau der Grund, warum die Investoren sich kein Geld leihen sollten, um Aktien zu erwerben.

Diese Tabelle bietet das stärkste Argument, das ich gegen die Verwendung von geliehenem Geld für den Erwerb von Aktien aufbringen kann. Es ist schlichtweg unklar, wie weit die Aktien in einem kurzen Zeitraum fallen können. Selbst wenn der Kredit klein ist und die Positionen nicht sofort  bedroht sind, kann man durch furchterregende Schlagzeilen und reißerische  Kommentare verunsichert werden. Ein unruhiger Geist wird keine guten Entscheidungen treffen.

Wie Buffett einst dem Value-Investor Mohnish Pabrai riet: Vermeide Druckmittel und sei geduldig.

Die Investoren können den Brief von 2017 auf der Website des Unternehmens finden sowie alle Jahresbriefe von Buffett seit 1977.

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