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BMW Warten auf die Zahlen und zittern vor Donald Trump!

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Gastautor: Robert Sasse
12.03.2018, 04:30  |  167   |   

Liebe Leser,

im Dezember 2017 startete die BMW-Aktie bei 83,00 Euro einen neuen Aufwärtstrend. Er hatte bis Ende Januar Bestand und trug den Kurs in der Spitze auf ein neues Jahreshoch bei 97,41 Euro. Das Problem dieses Aufwärtstrends bestand zum Schluss in dessen Steilheit. Fast senkrecht schien der Kurs durch die Decke zu gehen.

Dass das auf Dauer nicht gutgehen konnte, lag auf der Hand. Vor diesem Hintergrund konnte die im Februar einsetzende Korrektur nicht weiter überraschen. Sie führte die BMW-Aktie bis zum 6. Februar wieder auf ein Niveau von 83,61 Euro zurück.

Der Schnelligkeit des Kursverfalls entsprach die Steilheit des Wiederanstiegs. Es ging in nur einem Tag von über 90 Euro auf knapp über 84 Euro hinab, bevor es am Folgetag wieder zu einem Anstieg von unter 84 Euro auf knapp über 90 Euro kam. In den Folgetagen wich die extreme Volatilität langsam aus der Aktie und es bildete sich ein Wimpel aus, der über weite Teile des Februars hin Bestand hatte.

Von Wimpeln heißt es, dass sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit in Trendrichtung aufgelöst werden und so war es auch dieses Mal. Die BMW-Aktie setzte ab Ende Februar ihre Abwärtsbewegung fort und markierte am 5. März bei 81,35 Euro ein neues Jahrestief.

Ausgehend von diesem Tief stiegen die Notierungen in den letzten Tagen wieder etwas an, doch ein Bruch der Unterstützungszone zwischen 82,43 bis 82,87 Euro ist damit noch nicht vom Tisch, denn die im Hintergrund stehende Sorge der Investoren um eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen den USA und den großen europäischen und asiatischen Wirtschaftsräumen ist damit noch nicht beseitigt. Mit Spannung dürften die Anleger deshalb auf die für den 21. März geplante Veröffentlichung der Zahlen zum 4. Quartal 2017 und den Ausblick des Vorstands auf 2018 warten.

Warten die Anleger nun erst einmal ab?

Gut möglich, dass sich die Anleger bis dahin eine gewisse Zurückhaltung auferlegen und größtenteils einfach nur abwarten. Dreht die Aktie jedoch bereits vor den Zahlen wieder nach Süden ab und unterbietet das bisherige Korrekturtief bei 81,82 Euro, eröffnet sich für die Bären Spielraum bis in den Bereich von 77,07 Euro.

Bullisch wäre ein Ausbruch über das Niveau von 85,50 Euro zu werten. Dieser sollte auch mit dem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends und einem Anstieg über die wichtigen gleitenden 20- und 50-Tage-Durchschnitte einhergehen und den Weg zumindest bis zu den nächsten Barrieren bei 90,70 und 91,50 Euro frei machen.

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Ein Beitrag von Dr. Bernd Heim.

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