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Teslas ungewisse Zukunft

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Gastautor: Robert Sasse
12.03.2018, 17:54  |  738   |   

Liebe Leser,

der führende Elektroautohersteller Tesla könnte es bald wesentlich schwerer haben, den Markt der Elektromobilität zu dominieren. Analysten von Morgan Stanley sind der Meinung, dass sich die Marktbedingungen in der Elektroauto-Industrie durch die zunehmende Konkurrenz, insbesondere der aus China, erschweren werden. Diese Marktentwicklung würde die Tesla-Aktie wesentlich schwankungsanfälliger machen als zuvor.

Bedeutend sei aber nicht nur die billiger produzierende Konkurrenz aus China, sondern auch die der Internet-Giganten aus dem Silicon Valley. Amazon bekundet seit langem sein Interesse am Geschäftsfeld der Elektromobilität und dem autonomen Fahren. Google wächst mit seinem selbst fahrenden Auto bereits zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten heran. Auch Apple forscht verstärkt im Bereich selbstfahrender Autos.

Zu verkennen sind an dieser Stelle ebenso wenig die deutschen Autohersteller mit ihrem großen Erfahrungsschatz in der Autoindustrie. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen werden in den nächsten Jahren Konzepte von Elektroautos vorstellen, die eine große Anhängerschaft finden könnte. Alle genannten Firmen vereint, dass sie schon über einen immensen Kundenstamm verfügen, welchen Tesla nicht vorweisen kann. Das könnte für Tesla langfristig zur Gefahr werden.

Produktionsengpass beim Model 3

Die Analysten wiesen darauf hin, dass die Aktionäre die einzelnen Liefertermine der Tesla Limousine Model 3 als Zeitpunkt nutzen könnten, um die Aktie zu verkaufen und sich so vor Rückschlägen durch neue bekannt werdende Produktionsprobleme zu schützen. Hinsichtlich des Model 3  sind die Analysten aber optimistisch. Es sei davon auszugehen, dass Tesla dieses Jahr alle Hürden meistern und die Produktion 2018 im Vergleich zum Vorjahr steigern können wird.

Hinsichtlich der Limousine hatte CEO Elon Musk vom Zustand einer „Produktionshölle“ geredet. Dabei gab Tesla erst im Februar bekannt, bis zum Ende des zweiten Quartals 2018 eine Anzahl von 5000 Limousinen des Typs Model 3 produzieren zu wollen. Allerdings scheiterte Elon Musk wegen Produktionsfehlern schon letztes Jahr zweimal an seiner Zielsetzung.

Der CEO zeigt sich jedoch nach wie vor ehrgeizig. Bei Gesprächen über die Quartalszahlen von Tesla sagte er, man sei auf gutem Wege, den Produktionsengpass rasch überwinden zu können und der beste Autohersteller der Industrie zu werden. Darüber hinaus würden die neuesten Firmenübernahmen im Bereich automatisierter Prozesse helfen, die Produktion weiter anzukurbeln. Über die Anstellung noch mehr talentierter neuer Arbeitskräfte will Elon Musk zudem die Produktionsrate erhöhen.

Mit zunehmendem Wettbewerb, den damit einhergehenden Preiskämpfen und neu entwickelten Technologien ist im Markt der Elektromobilität langfristig mit vielen Veränderungen zu rechnen. Wie schnell sich die Konkurrenz von Tesla wie stark aufstellen kann, wird man erst in den nächsten Jahren sehen. Eines ist sicher, schlafen tut die Konkurrenz nicht.

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Ein Beitrag von Johannes Daut.



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