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Deutsche Postbank Anleihenverluste vorprogrammiert?

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Gastautor: Robert Sasse
12.03.2018, 17:48  |  501   |   

Liebe Leser,

die Entscheidung der Deutschen Bank, die Postbank nun doch in den Konzern zu integrieren, stößt auf Zustimmung im Markt. Das gilt insbesondere für die Pläne, bei der Zusammenführung von Privat- und Firmenkundengeschäft den Mitarbeiterbestand um rund ein Fünftel zu verringern. Dies soll vorerst über freiwillige Abfindungsprogramme und die natürliche Fluktuation geschehen. Dadurch sollen pro Jahr 1.500 Stellen abgebaut werden. Aber es ist absehbar, dass auch an anderer Stelle Kosten eingespart werden müssen. Das betrifft insbesondere auch die Kapitalkosten.

Nachrang-Anleihen auf dem Prüfstand

Hier werden vor allem die Nachrang-Anleihen der Postbank von Interesse sein. Im Fokus stehen dabei die sogenannten „Perpetuals“, also Anleihen ohne feste Laufzeit. Diese werden aufgrund ihrer Ausstattungsmerkmale mit ins harte Kernkapital der Bank eingerechnet. Doch wegen des erhöhten Risikos muss die Bank auch einen recht stattlichen Kupon von derzeit 4,196 % bezahlen. Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr schon etliche ähnliche Anleihen gekündigt und dürfte dies bei der Postbank wohl auch tun.

Bei der betreffenden Postbank-Anleihe ist dies erneut im Dezember möglich. Sollten sich die Hinweise verdichten, dass hier eine vorzeitige Tilgung wahrscheinlicher wird, dürfte in die Anleihenkurse entsprechend in Richtung 100 % gehen.

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Ein Beitrag von Carsten Müller.

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