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BMW, VW, Daimler – 10 Prozent Kupon statt Nervosität

Gastautor: Daniel Saurenz
13.03.2018, 06:00  |  534   |   |   

Konjunktur_AutoNicht nur die Sorge um weitere Strafzölle seitens der USA sorgt am Aktienmarkt, insbesondere bei den deutschen Autobauern, aktuell für Unsicherheit. Vor allem weitere Anzeichen steigender Zinsen sollten für ein Anhalten der Nervosität sorgen. Bei Anleihen, insbesondere US-Anleihen, prognostizieren die Merck Finck-Analysten steigende Renditen. Wer aktuell weder in Aktien, noch in Anleihen investieren möchte, schaut sich die Aktienanleihen auf die Einzelwerte aus dem DAX in unserer Produktauswahl  an. Bei den Autobauern VW (WKN: PR2GHV) , BMW (WKN: PP2FUD) und Daimler (WKN: PR6UVF) gibt es einen Kupon von 10 Prozent.

 

Hier die weiteren Aktienanleihen für Sie im Überblick:

SAP Aktienanleihe PP4UW1
Siemens Aktienanleihe PP4UT7
Allianz Aktienanleihe PR7KXC
Bayer Aktienanleihe PP4UZ7
BASF Aktienanleihe PR7K09
Deutsche Telekom Aktienanleihe PP4UR7
Deutsche Post Aktienanleihe PR9S5B

Nachfolgend stellen wir Ihnen die ausführliche Analyse der Merck Finck-Experten vor:

Marktumfeld wird aus mehreren Gründen schwieriger

Ungeachtet einer weiter auf Hochtouren laufenden Weltkonjunktur stehen die Aktienmärkte nach einer ersten Korrekturwelle ab Ende Januar erneut unter Druck. Auch wenn jüngste europäische Stimmungsdaten der Unternehmen darauf hindeuten, dass das Wachstum seinen Höhepunkt überschritten haben könnte, bilden vor allem die immer noch lockere Geldpolitik sowie zunehmende Investitionen grundsätzlich eine gute Basis für den weiteren Konjunkturtrend.

Konjunktur_Auto„Die Weltkonjunktur unterstützt zwar die Unternehmensgewinne weiter, die Risiken dürften aber für anhaltend größere Marktschwankungen sorgen“, kommentiert Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck, im aktuellen „Marktkompass“ März 2018. Das Hauptthema bleibe das aus Sicht der Münchner Privatbank weiterhin größte Marktrisiko für das Börsenjahr 2018: stärker als erwartet steigende Inflations- und Zinstrends. In den USA legten einige Indikatoren sowie Aussagen des neuen Fed-Chefs Jerome Powell etwas mehr Inflationsdynamik nahe. Mit Trumps Ankündigung, Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium einzuführen, ist zudem die Gefahr eines Handelskriegs gewachsen. Neben der Bedrohung für den Welthandel bergen solche Maßnahmen auch Potential für steigende Preise. Das schürt wiederum Inflations- und Zinsängste weiter.

Risiken sprechen für stärkere Schwankungen an den Märkten

In den USA hat der Kongress die Anhebung der Schuldenobergrenze gebilligt. In den kommenden beiden Jahren erhöhen sich die Staatsausgaben um 300 Milliarden US-Dollar, zusätzlich zu den 1,5 Billionen Dollar, die die Steuerreform kostet. Hinzu kommen neue Infrastrukturausgaben. „Die ausufernde US-Staatsverschuldung ist wichtig, weil mit ihr immer größere Anleiheauktionen am Markt stattfinden. Dem Zusammenspiel von haushaltspolitischer Freigiebigkeit und steigenden Stundenlöhnen dürfte die Fed eine Reihe von Zinserhöhungen entgegensetzen. Wir gehen von vier Zinsschritten alleine in diesem Jahr aus“, sagt Greil.

Europa_EU_FlaggeIn Euroland haben nach einem starken Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2017 die jüngsten Stimmungsdaten der Unternehmen enttäuscht. Auch wenn das nicht zwangsläufig eine bevorstehende Schwäche bedeuten muss, könnte das Wachstum hinter dem der USA zurückbleiben. In Japan ist eine Abkehr von der lockeren Geldpolitik vorerst nicht in Sicht. Das hat den Yen aber nicht davon abgehalten, in seiner neuen Rolle als sicherer Hafen aufzublühen.

Während die Konjunkturdaten insgesamt immer noch ein sehr solides Bild vermitteln, sprechen die Risiken allerdings für anhaltend stärkere Schwankungen an den Aktien- und Rentenmärkten. Neben der Regierungsbildung in Rom geben insbesondere die zunehmende Gefahr eines Handelskrieges im Zuge von Trumps angekündigten Einfuhrzöllen und die Lage in Syrien Anlass zur Sorge.

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