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Volkswagen will diese 400-Meilen-Elektro-Limousine bauen?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.03.2018, 10:30  |  459   |   |   

Volkswagen (WKN:719000) hat am Montag auf dem Genfer Automobilsalon ein Konzeptfahrzeug vorgestellt — eine vollelektrische Limousine — die das Unternehmen in wenigen Jahren in Serie produzieren will. Sie hat ein großes Verkaufsargument, das nicht einmal Tesla (WKN:A1CX3T) im Moment bieten kann: eine mögliche Reichweite von über 650 Kilometern.

Aber das Fahrzeug enthält auch einiges an Technologie, die wahrscheinlich innerhalb des nächsten Jahrzehnts noch nicht auf den Markt kommen wird – wenn überhaupt. Hier ist das, was VW als Vision für das Jahr 2022 vorschwebt – und was wahrscheinlich nur zum Teil auf den Markt kommen wird.

Der VW I.D. Vizzion Concept: Was es ist

Der VW I.D. Vizzion ist das vierte vollelektrische VW-Showcar, das unter dem neuen vollelektrischen Label „I.D.“ von VW präsentiert wird. Es handelt sich um eine große, schlanke viertürige Limousine, die eine Vorschau auf einen kommenden VW zeigt, der das Topmodell in der I.D.-Linie sein soll, wenn sie 2022 auf den Markt kommt.

VW hat bereits Concept-Car-Versionen der ersten drei Modelle gezeigt, die für die I.D.-Serie geplant sind:

  • Der VW I.D., ein Fließheck-Fahrzeug, das in Größe und Form dem legendären Golf von VW ähnelt, wird im Jahr 2020 starten.
  • Der VW I.D. Crozz, ein schnittiger Crossover-SUV, soll ebenfalls 2020 auf den Markt kommen.
  • Der VW I.D. Buzz, eine moderne Version des legendären VW-Busses, der 2022 auf den Markt kommt.

Wie die ersten drei I.D.-Showcars kombiniert der I.D. Vizzion einige futuristische technologische Details mit Elementen, die VW in naher Zukunft in Serie bringen will. Zuerst einmal basiert der I.D. Vizzion auf dem neuen MEB-Toolkit von VW, einer modularen Fahrzeugarchitektur, die speziell für reine Elektrofahrzeuge entwickelt wurde.

Der I.D. Vizzion ist etwa so groß wie der mittelgroße VW Passat, hat aber dank des vollelektrischen Antriebs viel mehr Platz im Innenraum. Wie es in der Automobilindustrie üblich ist, hat auch der I.D. Vizzion Akkupacks im Boden, sodass mehr Platz für Passagiere und Fracht bleibt.

Im Bereich des Fantastischen liegt eher, dass das Concept Car kein Lenkrad und keine Pedale hat. VW hat gesagt, dass der I.D. Vizzion selbstfahrend sein könnte oder dass ein menschlicher Fahrer Augmented-Reality-Brillen und Sprachbefehle nutzen könne, um das Auto zu „fahren“. VW sagte, dass eine solche Technologie bis 2030 verfügbar sein könnte.

Aber es hieß auch, dass der neue Antriebsstrang des Vizzion bereits für 2022 eine realistische Option sei: Es handelt sich um eine zweimotorige Konstruktion, die auf bis zu 665 Kilometer Reichweite kommen soll. Das ist mehr, als jedes andere Elektrofahrzeug auf dem Markt vorweisen kann. Natürlich wird der Wagen keine Leistung haben, die mit Premium-Modellen wie dem Model 3 von Tesla mithalten kann, aber nicht alle Käufer wollen das: Wenn der Wagen ein komfortables Interieur aufweist und der Fahrer alles, was innerhalb von 650 Kilometern liegt, gut erreichen kann, und der Vizzion dazu noch einigermaßen bezahlbar ist, sollte er sich gut verkaufen.

Und natürlich wird die Serienversion mit einem Lenkrad ausgestattet sein.

Warum er nicht vor 2022 kommt

Normalerweise erwarten wir, dass ein neues Serienmodell in zwei bis drei Jahren vom Showcar zum Serienstart übergeht. Aber VW sagt, dass es mehr als vier Jahre dauern könnte, bis der I.D. Vizzion auf die Höfe der örtlichen Händler rollt.

Es ist nicht so, dass die Entwicklung eines Elektrofahrzeugs länger dauert als die Entwicklung eines Modells mit Verbrennungsmotor – zumindest ist es nicht der Entwicklungsprozess selbst, der die Zeit verlängert. Aber VW ist dabei, eine Menge Elektrofahrzeuge zu bauen: Nicht nur, dass die vier I.D.-Modelle weltweit als Massenmodelle auf den Markt gebracht werden sollen, zudem sind sie auch nur ein Teil der Gesamtstrategie des VW-Konzerns für Elektrofahrzeuge.

VW plant, bis 2025 insgesamt über 30 Elektrofahrzeuge in seinem Markenportfolio anzubieten. Einige davon werden Kleinserienprodukte sein, andere werden in Massenmarktzahlen gebaut – und VW erwartet, dass die Gesamtproduktionszahlen recht groß sein werden.

Damit werden die Elektrofahrzeuge in Zukunft auch eine solide Lieferkette benötigen. Diese Lieferkette existiert jedoch noch nicht: Kein Unternehmen, nicht einmal Tesla, produziert derzeit so viele batterieelektrische Fahrzeuge und kommt auch nur entfernt an die Zahlen heran, die VW vorschweben.

Der Aufbau einer Lieferkette für Elektrofahrzeuge umfasst alles, von der Beschaffung von Lithium und Kobalt, um die Batterien herzustellen, bis hin zur Umstellung der wichtigsten Lieferanten auf die neue Antriebstechnologie. VW erwartet, dass all das Zeit in Anspruch nehmen wird, daher die lange Wartezeit, die uns bis zum Start der Serienversion des I.D. Vizzion bevorsteht.

Was kommt als Nächstes?

Die ersten VW-I.D.-Modelle werden wahrscheinlich erst im Jahr 2020 auf den Markt kommen – und anfangs werden nicht alle in allen Märkten erhältlich sein. (Die USA werden zunächst den I.D. Crozz bekommen und vielleicht erhält man auf manchen Märkten die I.D.-Modelle auch erst später, als VW angekündigt hat.)

Aber der VW-Konzern wird noch vor dem ersten I.D. einige neue vollelektrische Modelle haben. Die Tochterunternehmen Audi AG und Porsche planen, bis Ende 2019 einen elektrischen Geländewagen bzw. Sportwagen auf den Markt zu bringen.

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1 Kommentare

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Kommentare

Was für eine dumme Frage!

Volkswagen wird diese 400-Meilen-Elektro-Limousine bauen!


The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Der vorpreschende EV-Spitzenklasseweltmarktführer Pleitesolar-Tesla aber verbaut selbstverständlich diese Supadupagagaturbobeta-Technology, welche seit Jahren schon in allen Fahrzeugen als unbrauchbarer und extrem teurer Elektroschrott irreversibel mitgeschleppt wird!

Aber egal, der Meister verspricht ja genauso lange schon Besserung - der seit 10 Jahren funktionsgestörte Regensensor aber hat nun erst mal Priorität!

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