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ArcelorMittal Reicht das, um den Trend anzuschieben?

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Gastautor: Robert Sasse
13.03.2018, 13:18  |  286   |   

Liebe Leser,

die ArcelorMittal Aktie kann sich in dieser Woche erholen, nachdem sie in der vergangenen Woche den sekundären Aufwärtstrend, aus charttechnischer Perspektive, unterschritt. Ein relevanter Unterstützungsbereich befindet sich weiterhin zwischen 25-26,5 Euro je Aktie. Sofern die Aktie darüber bleibt, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf die Fortsetzung des Trends. Kurse darunter könnten die Aktie in Richtung 200-Wochen-Durchschnitt, der derzeit bei 22,5 Euro je Aktie verläuft, drücken.

Große Auswirkungen der US-Tarife dürften indirekter Natur sein

Teilweise belastet wurde die Aktie in den vergangenen zwei Wochen aufgrund der angekündigten US-Tarife auf Stahlimporte. Allerdings wirkten hier überwiegend Sorgen über einen Handelskrieg belastend und weniger die möglichen Auswirkungen der Tarife auf die Unternehmensbilanz. Wie bereits zuvor berichtet, stellt der US-Markt für ArcelorMittal nicht den wichtigsten Absatzmarkt dar, der ohnehin bereits in 2017 schwach performte, insofern weitere Schwäche in diesem Markt für Anleger und Investoren keine Überraschungen bergen würde.

Risiken nach Ankündigung von Ausnahmen geringer

In der vergangenen Woche hat man allerdings hinsichtlich der Importzölle für einige Länder Ausnahmen angekündigt, sodass Befürchtungen eines Handelskrieges zunächst eingedämmt werden konnten. Der Kursverlust in der ArcelorMittal Aktie hielt sich dementsprechend in Grenzen. In dieser Woche kann er sich gar erholen. Doch ob die positive Nachrichtenlage ausreicht, um den Trend wieder anzuschieben, ist unter Berücksichtigung der aktuellen Konjunkturdaten noch fraglich. China verzeichnete in der letzten Hälfte des vergangenen Jahres eine rückläufige Nachfrage nach Stahl, sofern man die Entwicklungen des Bau- sowie des Automobilsektors betrachtet. Die Daten vom Bausektor sind für die ersten beiden Monate des aktuellen Jahres aufgrund der Neujahrfeste nicht vorhanden.

Konjunkturdaten bestätigen die schwächere Nachfrageprognose

Per Januar wurden 2,8 Mio. Fahrzeuge abgesetzt, was einem Plus von lediglich 0,1 % gegenüber dem Vormonat entspricht. Schauen wir auf die Entwicklung bei den Einkaufsmanagerindizes, so fällt per Monat Februar der Rückgang auf 50,3 Punkte auf, was den niedrigsten Stand seit 2016 darstellt. Zusammengefasst lässt sich derzeit also sagen, dass die Nachfrage aus China weiter abkühlen könnte. ArcelorMittal geht ebenfalls davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Stahl im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallen wird. Dem entgegen steht eine weiterhin rückläufige Stahlproduktion in China entgegen. Wie man kürzlich bekannt gab, sollen die Kürzungen in 2018 deutlich gesteigert werden.

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Ein Beitrag von David Iusow.

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01.11.18